Praxis spendet fürs Lukas-Hospiz in Herne

Spendenübergabe mit (v.l.) Sarah Kleinalstädt, Anja Sternberg, Anneli Wallbaum, Janine Behlert-Kossyk, Sarah Kaletta und Gisbert Fulland.
Spendenübergabe mit (v.l.) Sarah Kleinalstädt, Anja Sternberg, Anneli Wallbaum, Janine Behlert-Kossyk, Sarah Kaletta und Gisbert Fulland.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Zahnarztpraxis am Kreuzweg in Herne hat Geld aus der Kaffeekasse ans Lukas-Hospiz übergeben. Die Einrichtung ist auf Gelder wie diese angewiesen.

Herne..  Dem Menschen einen würdigen Abschied ermöglichen, das ist das Ziel der 20 Mitarbeiter und 55 Ehrenamtler im Lukas-Hospiz in Herne-Süd. Seit acht Jahren gibt es die Einrichtung an der Jean-Vogel-Straße. Dort wohnen bis zu zehn Gäste in ihrer letzten Lebensphase, etwa dann, wenn sie an einer unheilbaren Krankheit leiden.

207 solcher Einrichtungen gibt es in Deutschland, davon 36 in Nordrhein-Westfalen. „Wir unterscheiden uns insofern von einem Pflegeheim, als dass wir weniger Gäste beherbergen und den Menschen so viel näher sein können“, sagt Hospizleiterin Anneli Wallbaum. Ihr zur Seite steht der ehrenamtliche Geschäftsführer Gisbert Fulland. Angeboten werden zudem Trauercafés und Musikgruppen. Das Hospiz muss dabei 20 Prozent der Kosten selber tragen.

Und die könne die Einrichtung nur durch Spenden einbringen. Etwa durch die der Zahnarztpraxis am Kreuzweg, die sich nun zum dritten Mal dazu entschieden hat, den Inhalt ihrer Kaffeekasse ans Lukas-Hospiz zu übergeben. 250 Euro sind diesmal zusammengekommen.

Von den Spenden, die das Haus erhält, werden zum Teil Betriebskosten und Gehälter bezahlt. „Die Einrichtung ist toll und sie ist lokal. Außerdem sind Hospize wichtig, wir alle könnten doch mal in so einer Lage sein“, sagen die Mitarbeiterinnen der Praxis. Spenden seien für das Haus unerlässlich, um so mehr freuen sich Wallbaum und Fulland über die Kaffeekasse der Zahnärzte.