Peta zahlt 1000 Euro für Hinweise auf Herner Pferdequäler

Pferdebesitzer Danny Rozynski vor der leeren Box der Stute Olga.
Pferdebesitzer Danny Rozynski vor der leeren Box der Stute Olga.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Nach dem grausamen Fall von Pferdeschinderei in einem Reitstall in Herne-Börnig ermittelt die Polizei weiter mit Hochdruck nach dem noch unbekannten Täter, der eine Stute in ihrer Box schwer verletzt hatte. Nun schaltet sich auch die Tierschutzorganisation Peta mit einer 1000-Euro-Belohnung auf Hinweise ein.

Herne.. Die Tierschutzorganisation Peta will 1000 Euro für für Hinweise zahlen, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen, die in der vergangenen Woche einer Sute in einem Reitstall in Börnig schwere Verletzungen zugefügt haben. In der Nacht zum Montag, 2. September, kam es im Reitstall der Reitsportgemeinschaft Herne-Börnig zu einer schlimmen Tiermisshandlung. Ein derzeit noch unbekannter Täter fügte einer Stute in einer Box schwere Verletzungen im Vaginalbereich zu. Anschließend flüchtete er unerkannt. Unmittelbar nach der grausamen Tat hat Peta 1000 Euro zur Belohnung für eindeutige Hinweise ausgesetzt.

In einer Pressemitteilung macht Peta auf den Zusammenhang zwischen Tierquälerei und Misshandlungen an Menschen aufmerksam, der laut der Tierschutzorganisation besteht. Wer Hinweise zum Täter oder den Tätern machen kann, ist aufgerufen, sich bei der Organisation Peta telefonisch unter 0162/880 14 26 zu melden.

Reiterhof Verletzte Stute auf dem Weg der Besserung

Das Herner Kriminalkommissariat (KK 35) ermittelt weiter mit Hochdruck und bittet unter der Rufnummer 02323/950-3621 dringend um Täter- und Zeugenhinweise.

Die verletzte Stute Olga ist nach Angaben der Reitstallbesitzerin Sabine Egert auf dem Wege der Besserung und kann womöglich in den nächsten Tagen die Tierklinik, in der sie behandelt wurde, verlassen. „Einige Einstaller, darunter auch die Kinder, die die Stute zuletzt geritten haben, haben das Tier in der Klinik besucht. Wir sind froh, dass es Olga wieder besser geht und hoffen, dass sie das schreckliche Erlebnis gut verkraftet.“