Neues in Sachen Livemusik
24.05.2011 | 14:27 Uhr 2011-05-24T14:27:00+0200
Herne. Die Herner Musikszene wird um einen Veranstaltungsort reicher: Am Samstag öffnet erstmals das Constantiner Haus Voss seine Pforten für Live-Konzerte.
Es tut sich mal wieder was, rund um die Herner Musikszene. Wenn am kommenden Samstag (28.) das Constantiner Haus Voss seine Pforten öffnet, ist Herne um einen Veranstalter in Sachen Livemusik reicher. „Schon wieder einer“, könnte jetzt denken, wer das Treiben in der Szene verfolgt. Denn neben dem Rockbüro, dem KAZ, der Alten Musikfabrik und den städtischen Jugendzentren mischt dann ein Neuer mit: Der „Musik Club Herne“ dreht in der Gaststätte an der Mülhauser Straße seine Regler auf. Geht es nach Initiator Raymond Heynkes, ab sofort in steter Regelmäßigkeit.
„Grundsätzlich schwebt uns vor, das alle sechs Wochen anzugehen“, sagt Heynkes. Was er angehen will: Konzerte. So weit, so bekannt. Im Detail unterscheidet sich sein Konzept allerdings schon von dem der oben genannten Veranstalter. Lassen die üblicherweise gleich drei oder mehr Bands an einem Abend aufspielen, will Heynkes am liebsten nur eine auf die Bühne stellen. „Mehr als zwei Bands garantiert nicht“, sagt der leidenschaftliche Tontechniker, „ich bin der Meinung, dass man sonst bei der Technik Kompromisse eingehen muss.“
Denn genau so wichtig wie qualitativ hochwertige Bands – nicht nur aus Herne, auch aus dem Umland – sei ihm ein anständiger Sound. „Da wird vorher auch anständig geplant“, sagt er.
Die musikalische Ausrichtung seiner Veranstaltungen sei völlig offen, bis auf Weiteres wolle er Bands präsentieren, die er in der Vergangenheit schon abgemischt habe. Irish Folk ist dabei, Reggae, Schlager auch. Am Samstag gibt es Funk und Soul. Allerdings: „Keine extremen Ausrichtungen“, schränkt der 43-Jährige ein, „Punk und Metal lasse ich den Jugendzentren.“
Nach und nach will Heynkes dem Gaststätten-Saal Leben einhauchen, sollte der „Musik Club“ beim Publikum ankommen, würden bis zu 300 Zuschauer vor der Bühne Platz finden. „Geht es in die Hose“, sagt der Veranstalter, „haben wir eben Pech gehabt.“
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