Neue Technik für saubere Gullys entlastet Mitarbeiter

So sehen die neuen Fahrzeuge der Stadtentwässerung Herne aus.
So sehen die neuen Fahrzeuge der Stadtentwässerung Herne aus.
Was wir bereits wissen
Die Mitarbeiter der Stadtentwässerung Herne werden durch neue Fahrzeuge werden entlastet und brauchen keine Gullydeckel mehr anzuheben.

Herne..  Gullydeckel anheben, Eimer raus und leeren, alles wieder schließen – Sinkkastenreinigung ist körperliche Schwerstarbeit. Mit der Anschaffung von zwei Spezialfahrzeugen sorgt die Stadtentwässerung Herne (SEH AöR) effizient und schnell für freie Abläufe und gleichzeitig für die Entlastung ihrer Mitarbeiter.

18 000 Sinkkästen - im allgemeinen Sprachgebrauch eher Gullys genannt - sorgen in Hernes Straßen für den ordnungsgemäßen Ablauf des Regenwassers. Im Auftrag der Stadt reinigen die Mitarbeiter der SEH AöR regelmäßig die mit Laub, Schlamm und Müll gefüllten Abläufe. Je nach Standort werden sie zum Teil monatlich angefahren. Dabei hatten die Mitarbeiter bisher viel zu stemmen: Allein der Rost wiegt 25 Kilo. Ein mit Laub und feuchtem Straßenschmutz gefüllter Sinkkasten bringt es auf 30 bis 40 Kilo. Immerhin 200 bis 250 Eimer werden pro Tag geleert – eine enorme körperliche Belastung, die Schäden an Wirbelsäule und Gelenken zur Folge haben kann.

„Die neuen Fahrzeuge sorgen für maschinelle Unterstützung beim Heben und schonen so die Gesundheit unserer Mitarbeiter“, weiß Uwe Erdmann, verantwortlicher Kanalmeister bei der SEH AöR. „Gleichzeitig können wir die regelmäßige Leerung schnell und effizient durchführen.“ Seit dem Herbst werden die neuen Fahrzeuge eingesetzt.