Neue Pläne für das Hotel Sassenhof in Wanne

Das Hotel Sassenhof soll mittelfristig einer neuen Bebauung weichen.
Das Hotel Sassenhof soll mittelfristig einer neuen Bebauung weichen.
Foto: Bodemer
Was wir bereits wissen
Im Zuge des Wananas-Neubaus wird auch das benachbarte Grundstück, auf dem das Hotel Sassenhof steht, sein Gesicht deutlich verändern.

Herne..  Im Zuge des laufenden Wananas-Neubaus und der entsprechenden Erschließung des Spaßbades von der Dorstener Straße aus wird auch das benachbarte Grundstück, auf dem das Hotel Sassenhof steht, sein Gesicht deutlich verändern.

Ein gebürtiger Wanne-Eickeler Unternehmer hat das rund 6500 Quadratmeter große Areal inklusive des Hotels gekauft. Zwar läuft der Hotelbetrieb noch, doch der neue Besitzer schmiedet mittelfristig andere Pläne. Ihm schwebt eine städtebaulich ansprechende Ergänzung zum Wananas vor. Er setzt bei der Umsetzung auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Herne. Darüber hinaus hat sich der Eigentümer das ehrgeizige Ziel gesetzt, an dieser Stelle etwa 35 qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Seiner Ansicht nach bietet das verkehrstechnisch ausgezeichnet gelegene Grundstück - es liegt in unmittelbarer Nähe zur A42-Anschlussstelle Crange - verschiedene Optionen. So sei eine Tankstelle denkbar, aber auch eine Systemgastronomie (Mc Donalds, Burger King etc.) oder eine Bäckerei.

Auch ein neues Hotel ist denkbar

Doch es gibt noch eine weitere Idee: den Bau eines neuen Hotels der gehobenen Kategorie. Die Frage, ob Herne ein neues Hotel braucht, hat in der Vergangenheit mehrfach Diskussionen ausgelöst. Unter anderem führte die Herner Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) eine Befragung unter Herner Unternehmen durch, ob sie Bedarf für ein Haus in der 4-Sterne-Klasse sehen. Das Resultat sei nicht dazu geeignet, um auf Investoren zuzugehen, hieß es nach Abschluss der Umfrage. Doch der neue Eigentümer weist darauf hin, dass das Sassenhof-Grundstück in der Vergangenheit von einem Investor schon einmal unter dem Aspekt eines Hotels betrachtet worden war.

Ob der neue Eigentümer die Neubebauung selbst durchführt - die Kosten dürften im hohen einstelligen Millionenbereich liegen -. oder einen Investor gewinnt, steht noch nicht fest. Sollte er die Pläne selbst realisieren, kämen ortsansässige Bau- und Handwerksfirmen bei der Auftragsvergabe vorrangig zum Zuge.