Musikalische Landschaftsbilder beim Konzert zum Europatag

Das Konzert zum Europatag im letzten Jahr, die Herner Symphoniker mit Dirigent Elmar Witt.
Das Konzert zum Europatag im letzten Jahr, die Herner Symphoniker mit Dirigent Elmar Witt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Herner Symphoniker treten am 5. Mai unter der Leitung von Werner Seiss im Kulturzentrum auf. Werke von Grieg, Sibelius und Mendelssohn Bartholdy.

Herne..  Zum Abschluss der Konzertsaison präsentiert das Kulturbüro der Stadt Herne zum Europatag am Dienstag, 5. Mai, ein sinfonisches Orchesterkonzert mit dem Titel „Musikalische Landschaftsbilder“. Das Konzert zum Europatag gestalten traditionsgemäß die Herner Symphoniker, diesmal unter der Leitung des Dirigenten Werner Seiss. Beginn ist um 19.30 Uhr im Kulturzentrum am Willi-Pohlmann-Platz.

Das Programm spielt mit farbenprächtigen musikalischen Bildern, inspiriert durch Landschaften, Mythen und volkstümliches Liedgut. Felix Mendelssohn Bartholdy vertonte in seiner Sinfonie Nr. 3 op. 56 („die Schottische“) Eindrücke einer Schottlandreise. Edvard Grieg lässt sich in der Peer Gynt Suite Nr. 1 op. 46 von einem Gedicht Henrik Ibsens anregen und Jean Sibelius verarbeitete in der Tondichtung Finlandia op. 26 Nr. 7 sowie dem Valse triste op. 44 Bilder aus der Geschichte und Mythologie Finnlands.

Die beiden Werke von Sibelius haben es zu weltweiter Popularität gebracht. Die Tondichtung Finlandia wurde so bekannt, dass sie als die „geheime Nationalhymne“ der Finnen galt. Die Melodie des Valse triste ist vielfach für die unterschiedlichsten Instrumente bearbeitet worden. Mit den Peer-Gynt-Suiten schaffte es Grieg, die ewige Frage der Menschheit nach dem Sinn des Daseins in Musik mit extremer Suggestivkraft zu verdichten. Den beiden nordischen Komponisten steht mit Mendelssohn Bartholdy ein vielgereister Komponist gegenüber, den die typisch romantische Sehnsucht nach der Ferne inspirierte.