Musik wie eine einsame Hütte im Wald

Bevor in den Flottmann-Hallen der Karneval ausbricht, haben die Besucher am Montag, 9. Februar, ab 20 Uhr die Gelegenheit, melancholische Musik aus Finnland kennenzulernen. Der Singer-Songwriter Juhana Iivonen ist dann zu Gast in der Flottmannkneipe, und der Eintritt ist frei. Seine Musik klingt laut Ankündigung „ein bisschen nach einsamer Hütte im Wald“, aber auch „nach der unvergleichlichen Schönheit der finnischen Landschaft“. Seit 2009 arbeitet der Sänger an seinen Solotracks und tourt damit durch ganz Europa. Sein erstes, nach ihm selbst benanntes, Soloalbum nahm er gemeinsam mit Produzent Aki Haarala in abgeschiedenen Studios mitten im finnischen Nirgendwo auf. Seine zweite Platte „Madam Fortuna“ veröffentlichte er gemeinsam mit dem italienischen Singer-Songwriter Gypsi Rufina Ende 2010. Seitdem widmet er sich immer häufiger auch mal up-tempo Nummern. Nicht nur mit seinen Folk-Klängen, sondern auch der analogen Aufnahmetechnik, die er noch gern nutzt, lehnt er sich stark an die 60er- und 70er-Jahre an. „Dabei klingt er aber weder langweilig noch altbacken, sondern kreiert durch moderne Akzente ein angenehmes Pop-Feeling“, heißt es. Dieses Jahr soll sein neuestes Werk erscheinen, bis es soweit ist, tourt Juhana Iivonen im Februar durch Deutschland.