Müntefering: Einbrüche werden stärker bekämpft

Die Herner SPD-Bundestagsabgeordnete Michelle Müntefering begrüßt den Beschluss der Fraktionsspitzen der Großen Koalition in Berlin, die Einbruchskriminalität stärker zu bekämpfen. „Die Verletzung der privatesten Räume, der eigenen Wohnung, fügt den betroffenen Menschen immensen Schaden zu“, sagt Müntefering. Viele Einbruchsopfer litten nicht nur unter dem materiellem Verlust, sondern auch seelisch, so die SPD-Bundestagsabgeordnete weiter, die viele Jahre dem Polizeibeirat Herne-Bochum angehörte.

Künftig sollen etwa Sicherungsmaßnahmen an Häusern und Wohnungen zum Beispiel durch steuerliche Absetzbarkeit stärker finanziell unterstützt werden. Auch in den Städten ihres Wahlkreises, in Herne und Bochum, gebe es mehr Einbrüche. Zwar sei die Zahl der Einbrüche in den beiden Ruhrgebietskommunen 2014 leicht gesunken, sie seien aber nach dem starkem Anstieg in den Jahren zuvor weiterhin auf einem hohen Niveau und lägen über dem Durchschnitt in NRW.

Konkret: 2013 seien in Herne 619 Wohnungseinbrüche registriert worden, das sei ein Plus um 11,73 Prozent. Im Jahr 2014, so Müntefering weiter, sei die Zahl der Wohnungseinbrüche geringfügig auf 575 Fälle gesunken. Allein: Im Jahre 2004 habe die Zahl der Wohnungseinbrüche noch bei 340 Fällen gelegen.

Die Aufklärungsquote lag im ersten Halbjahr 2014 im Bereich des Polizeipräsidiums Bochum (zuständig für Herne, Bochum und Witten) bei nur 12,9 Prozent.