Mondpalast zeigt noch dreimal den Krimi: „Selbs inschuld“

Freuen sich auf die Aufführungen von „Selbs inschuld“ im Mondpalast Wanne-Eickel: Martin Zaik, Arnold Plickert, Axel Schönnenberg und Prinzipal Christian Stratmann (v.l.).FUNKE Foto Services
Freuen sich auf die Aufführungen von „Selbs inschuld“ im Mondpalast Wanne-Eickel: Martin Zaik, Arnold Plickert, Axel Schönnenberg und Prinzipal Christian Stratmann (v.l.).FUNKE Foto Services
Foto: MARTIN KERSTAN FOTOGRAFIE / FUNK
Was wir bereits wissen
Im Februar zeigt der Mondpalast Wanne-Eickel noch dreimal die Krimikomödie: „Selb inschuld“. Prominenter „Pate“ ist Arnold Plickert (GdP).

Wanne-Eickel..  Zum unwiderruflich allerletzten Mal gehen Kommissar Fred Kaminski und Hauptwachtmeister Edgar Steffens im Februar im Mondpalast in „Selbs inschuld“ auf Mörderjagd - und haben dazu einen prominenten Paten aus Reihen der echten Kollegen gewinnen können: Arnold Plickert, stellvertretender Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Und vor allem: ein bekennender Wanne-Eickeler, der zu den Stammgästen im Mondpalast zählt.

Es sei deshalb für ihn nicht nur eine große Freude, sondern eine Ehre, die Patenschaft für die letzten drei Aufführungen zu übernehmen, sagt Plickert. Wie es sich für einen guten Paten gehört, hatte er auch ein Geschenk für Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann dabei: einen Teddybär, stilecht im Sherlock-Holmes-Look samt Pfeife und Lupe.

Mit den drei Aufführungen von „Selbs inschuld“ komme der Mondpalast einem häufig geäußerten Wunsch des Publikums nach, so Stratmann. Doch danach wird das Stück endgültig aus dem Programm genommen: „Wir brauchen Platz in unserem Lager und müssen Kulissen ausräumen“, sagt Stratmann.

Die Kriminalkomödie spielt auf einem Campingplatz an einem Fluss im Revier. Mondpalast Urgestein Martin Zaik ist darin in einer urkomischen Doppelrolle zu sehen: In der des Kommissars und des gemeuchelten fiesen Campingplatzwarts Grotnik. Unterstützung bekommt er bei den Ermittlungen von Axel Schönnenberg, ebenfalls Mondpalastschauspieler der ersten Stunde, der den Hauptwachtmeister gibt. Keine Frage, dass der Campingplatz von wunderbar schrägen Figuren bewohnt wird. Alle hätten mindestens einen Grund, den Platzwart zu ermorden: der auf der Durchreise hängen gebliebene Holländer, das hypochondrische Rentnerehepaar oder das verliebte Pärchen. „Wir spielen das Stück fast komplett in der Originalbesetzung“, freut sich Stratmann.“

Das Stück wird gespielt am 6. und 7. Februar, jeweils um 20 Uhr, und am 8. Februar um 17 Uhr. Karten zum Preis ab 16,50 Euro gibt es unter Tel: 02325 588 999.