Mini-Zoo: SPD signalisiert guten Willen
30.08.2010 | 19:49 Uhr 2010-08-30T19:49:00+0200
Eickel.Die Freunde des Mini-Zoos in Eickel und des historischen Volksgartens dürfen offenbar hoffen, dass zumindest mittelfristig alles beim Alten bleibt.
Die Hoffnung nährt sich aus einem Gespräch, das der Vorstand des eigens gegründeten Vereins „proPark“ und die Herner Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Hiltrud Buddemeier mit Frank Dudda geführt haben. Darin habe der Vorsitzende der Herner SPD-Ratsfraktion zugesichert, „den Tierpark in seiner jetzigen Form an Ort und Stelle zu erhalten“, so fasst der Pressesprecher des Vereins Kaid Darwiche zusammen und fügt hinzu: „Gleiches gilt für den direkt angrenzenden Spielplatz“. Als bereits feste Zusicherung möchte Frank Dudda indes seine Äußerungen in dem Gespräch nicht stehen lassen: „Es stimmt, wir haben uns konstruktiv unterhalten. Aber ich konnte zunächst nur zusichern, in meiner Partei und bei den Grünen für ein Gesamtkonzept zu werben, das einen Verbleib des Tierparks an Ort und Stelle mit seinem jetzigen Bestand an Tieren vorsieht.“ Allerdings müsse „proPark“ gleichzeitig seinerseits mit einem Förderverein zur Revitalisierung des Mini-Zoos beitragen.
Hiltrud Buddemeier sagt, offenbar sei geplant gewesen, den Mini-Zoo an die Stelle des angrenzenden Betriebshofes zu verrücken, sobald ein zentraler Betriebshof an der Südstraße eingerichtet würde. Das so am bisherigen Standort des Mini-Zoos freigezogene Gelände hätte dann stückweise als Baugrund für Einfamilienhäuser verkauft werden können. Buddemeier: „Dies würde aber eine Erschließung von der Zur-Nieden-Straße voraussetzen, die dann direkt durch den Park führen müsste.“ Dies sei ebenso abwegig wie die Beurteilung einer realtistischen Chance, das Projekt einer Betriebshof-Zentralisierung an der Südstraße kurz- oder mittelfristig in die Tat umsetzen zu können. Buddemeier: „Die Stadt Herne hat überhaupt kein Geld, ein solches Projekt, für das ein zweistelliger Millionen-Betrag notwendig wäre, zu bewerkstelligen.“
Morgen trifft sich „proPark“ um 20 Uhr im Elisa-Stift, Zur-Nieden-Straße, zu einer Mitgliederversammlung. Am nächsten Montag, 6. September, findet um 18.30 Uhr im Sud- und Treberhaus am Eickeler Markt eine Bürgerversammlung statt, zu der die SPD-Fraktion einlädt
08:07
Na, na, die stadt achtet schon auf den Tierschutz und einen sauberen Auftritt, dafür gibt es ja städtische Dezernate mit städtischen Verwaltungsangestellten, welche den städtischen Zoo prüfen.
17:46
Echt lächerlich, dass Parteien , die eine Maßnahme im Zuge des Haushaltssicherungskonzeptes mit getragen und forciert haben, sich nun als Retter gegen die Durchsetzung ihrer eigenen Maßnahmen aufspielen. Die Schließung des Tierparks wird einen Grund haben. Ich pers. habe bspw selten so desolate Gehege wie die seinerzeit im Gysenberg gesehen und habe damals diese Schließung auch aus Gründen des Tierschutzes für gut befunden.
Tiere in richtigen Tierparks halten mit Tierpflegern, Konzept und Eintrittsgeldern oder auf einem Bauernhof.Aber nicht so.
13:58
Und wenige Monate später ist dann vom Verein nichts mehr zu hören (auf welcher gesetzlichen Grundlage sollte man dort auch in die Pflicht genommen werden können) und der Steuerzahler und Abgabenzahler in Herne darf für die Dekadenz weniger aufkommen.
Willkommen im sozialen 21. Jahrhundert der SPD!
13:27
Leidet Herr Darwiche etwa an Wahrnehmungsstörungen.
Dann sollte er sich aber schleunigst von einem Kollegen behandeln lassen. Unter Ärzten kostet das doch sicherlich nichts.
13:06
@1 ich wette um meinen popo dass sie gestern noch für die bürgerinitiative unterwegs waren. jeder der unterschrieben hat soll für den zoo zahlen und nicht die allgemenheit für die anwohner der zur nieden straße bluten lassen
das herner butterblümchen sagt es sogar ganz deutlich: dies würde aber eine erschließung von der zur nieden straße voraussetzen, die dann direkt durch den park führen müsste
noch deutlicher kann man es gar nicht sagen worum es hier eigentlich geht.
06:55
Peinlich, unsere SPD. Mal wieder umgefallen.