Mikich spricht über Journalisten und ihre Arbeit

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Es herrscht eine neue Welt-Unordnung. Und Journalisten haben die Aufgabe zu informieren, einzuordnen und zu bewerten. Kommen sie dabei ihrem Auftrag gut nach? Wie steht es um ihre Arbeitsbedingungen im digitalen Alltag? Was steckt hinter dem Begriff „Lügenpresse“? Und Wie kommt ein Dialog zwischen Medien und Nutzern zustande? Diese Fragen und mehr beantwortet die TV-Journalistin Sonia Seymour Mikich, seit Mai 2014 Chefredakteurin des WDR, am Montag, 4. Mai, dem Journalisten Uwe Knüpfer aus Herne.

Mikich hat beim Westdeutschen Rundfunk unter anderem die Verantwortung für die Berichterstattung über Russland, Pegida und den Islamismus. Sie gilt als kritische Stimme im Fernsehjournalismus und erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis als beste Politik-Journalistin des Jahres 2012 und das Bundesverdienstkreuz im Jahre 1998 für ihre Arbeit als ARD-Korrespondentin in Russland. Der Moderator des Gesprächs, der Historiker und Autor Uwe Knüpfer, ist gebürtiger Herner und arbeitete unter anderem als Korrespondent in Washington, als Chefredakteur der WAZ und des SPD-Magazins Vorwärts.