Mehr Plätze in Notgruppen geschaffen

Viele Eltern haben im laufenden Streik im Sozial- und Erziehungsdienstes die Erhöhung der Notgruppen in kommunalen Kindertagesstätten gefordert, darunter der Kita-Elternrat (die WAZ berichtete). Gestern reagierten Verdi und Stadt: Weitere 21 Kinder können nach Pfingsten, konkret: ab Dienstag, 26. Mai, betreut werden – insgesamt dann also 101. Allerdings ändern sich die Orte der Unterbringung.

Eltern blockieren Plätze

Werden die Kinder bislang in den Kitas an der Mont-Cenis- und an der Königstraße behelfsmäßig betreut, wechseln sie in Wanne zur Ludwigstraße und in Herne an den Regenkamp. Jeweils rund 50 Kinder werden dort im U-3- und Ü-3-Bereich untergebracht. Der stellvertretende Verdi-Bezirksgeschäftsführer Norbert Arndt macht darauf aufmerksam, dass etliche Eltern ihre Kleinen zwar anmelden, aber dann doch nicht bringen. „Damit blockieren sie dann die so begehrten Plätze“, macht der Gewerkschafter deutlich.

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