Meeresschützer säubern Nordseeinsel

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Foto: Blue See
Was wir bereits wissen
Herner Verein „Project Blue Sea“ half mit bei der Aktion „Strand klar!“ auf Langeoog.

Herne..  Die Meeresschützer vom Herner Verein „Project Blue Sea“ unterstützten die Bemühungen der Kurverwaltung Langeoog. Die auf der Nordseeinsel ins Leben gerufene Aktion „Strand klar!“ hatte zum Ziel, die Strände vom angetriebenen Müll zu befreien. An der Aktion nahmen zahlreiche Touristen, Schüler und Lehrer sowie Mitarbeiter der Inselgemeinde und der Kurverwaltung teil. Auch Langeoogs Bürgermeister Uwe Garrels half tatkräftig mit.

1850 Kilogramm Müll

Insgesamt wurden 1850 kg Müll eingesammelt. Orkan Niklas sorgte vor der Sammelaktion noch zusätzlich für reichlich neuen Müll. „Nach dem Ende der Müllsammel-Aktion haben wir uns mit einigen der Initiatoren getroffen und aus einem Teil des Mülls Kunstwerke gestaltet“, berichtet Project Blue Sea-Vereinsvorstand Sascha Regmann. „Dabei sind zahlreiche tolle kleine und große Skulpturen entstanden, die nun in der Ausstellung auf der Insel zu sehen sind“, sagt er. „Müll im Meer geht uns alle an“, so der Name der Exposition, die noch im „Haus der Insel“ auf Langeoog zu besuchen ist. Die Ausstellung des Herner Vereins war ursprünglich als Wanderausstellung für einen Zeitraum von drei Monaten auf Langeoog gedacht. Dank der großen Resonanz bei den Urlaubsgästen hat sie sich aber längst als Dauerausstellung etabliert. „Wir haben ein tolles und partnerschaftliches Verhältnis zur der Langeooger Kurverwaltung aufgebaut und wissen deren Engagement für saubere Küsten sehr zu schätzen.“

Der Verein Project Blue Sea reiste mit einem Journalisten an, der bereits an verschiedenen Orten auf der Welt die Vermüllung an den Küsten festgehalten hat und nun auf Langeoog weiteres Material für seine geplante Dokumentation drehte.

Eine neue Project Blue Sea-Wanderausstellung zum Thema Meeresmüll wurde in den letzten Wochen zusammengestellt und wird ab dem 15. April in Niebüll, Schleswig-Holstein zu sehen sein.