Ludger Plümpe zum neuen Pfarrer von Wanne ernannt

Die Ökumene liegt Ludger Plümpe (M.) sehr am Herzen. So initiierte er gemeinsam mit Katharina Henke, Seelsorgerin am Ev. Krankenhaus Herne und Pfarrer Jens-Christian Nehme (li.)  „Gottesdienste für Unbedachte“ - für Menschen, die in Herne teilanonym vom Ordnungsamt beigesetzt werden.
Die Ökumene liegt Ludger Plümpe (M.) sehr am Herzen. So initiierte er gemeinsam mit Katharina Henke, Seelsorgerin am Ev. Krankenhaus Herne und Pfarrer Jens-Christian Nehme (li.) „Gottesdienste für Unbedachte“ - für Menschen, die in Herne teilanonym vom Ordnungsamt beigesetzt werden.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Ludger Plümpe, zurzeit noch Herne-Süd, wird zum 1. Juni neuer Pfarrer von St. Laurentius Wanne und damit auch Leiter der künftigen Groß-Pfarrei.

Herne..  Ludger Plümpe, Pfarrer und Pastoralverbundsleiter in Herne-Süd, ist von Erzbischof Hans-Josef Becker zum neuen Pfarrer von St. Laurentius in Wanne ernannt worden - und damit auch zum künftigen Leiter der Gesamtpfarrei Wanne-Eickel. Seine Ernennung zum Pfarrer von St. Laurentius wird zum 1. Juni 2015 wirksam. Er übernimmt außerdem die Aufgaben des Leiters der Pastoralverbünde Crange und Eickel-Holsterhausen.

Seine Dienstwohnung wird er vorerst im Pfarrhaus von St. Marien in Eickel beziehen, das durch den Weggang von Pfarrer Richter zur Verfügung steht. Das Erzbistum hat zugesichert, dass auch in Herne-Süd künftig ein Priester im aktiven Dienst wohnen wird.

Ludger Plümpe stammt aus der Nachbarstadt Castrop-Rauxel und kennt die Besonderheiten des Ruhrgebiets von klein auf. Er ist seit 1992 Pfarrer von Herz-Jesu in Herne-Süd, seit 1998 auch von St. Konrad. Er setzt sich nachdrücklich für die Ökumene ein und ist in Herne Ansprechpartner auf katholischer Seite für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). So initiierte er unter anderem gemeinsam mit Katharina Henke, Seelsorgerin am Evangelischen Krankenhaus Herne und Pfarrer Jens-Christian Nehme „Gottesdienste für Unbedachte“ - für Menschen, die teilanonym vom Ordnungsamt der Stadt Herne beigesetzt werden. Seine katholischen Amtskollegen wählten ihn in den Priesterrat, den „Senat“ des Erzbischofs.