Krumme Hundstage
09.02.2012 | 18:05 Uhr 2012-02-09T18:05:00+0100
Wanne-Eickel. Heiße Diskussion in der Künstlerzeche bestimmten das erste Treffen einer Initiative zur Rettung des Wanne-Eickeler Kultkrans
Während es draußen stürmte und schneite, herrschte in der Künstlerzeche Unser Fritz eine hitzige Atmosphäre. Hier trafen sich nun rund 40 Personen, um ein großes Projekt anzugehen: die Rettung des Wanne-Eickeler Hafenkrans, im Volksmund „Krummer Hund“ genannt. Auch der Betriebsratschef des Eigentümers, der Wanne-Herner Eisenbahn (WHE), Wilfried Kohs, traute sich in die Höhle des Löwen. Der Abriss des Wahrzeichens soll Platz schaffen für ein neues WHE-Terminal. Ein Umzug des Krans sei aus finanziellen Gründen nicht möglich, sagt die WHE.
Die Gruppe um Initiatorin und Grüne-Fraktionsvorsitzende Dorothea Schulte sieht das anders. Sie wollen den kultigen Kran nicht so einfach aufgeben und kämpfen. Konsens war, dass der Kran an seinem jetzigen Platz am Westhafen nicht stehen bleiben kann. Bei der Suche nach Alternativen stieß man auf zwei mögliche Plätze: in der Nähe des Heimatmuseums und an der Künstlerzeche. Um das Projekt angehen zu können, braucht die Gruppe finanzielle und personelle Unterstützung. Daher wird der Verein „Haus Crange“ durch eine Satzungsänderung zum Förderverein zur Rettung des „Krummen Hunds“ umfunktioniert.
Ideen zum Transport gab es in der Künstlerzeche ebenso. Man solle die Schienen erweitern und den Kran ziehen, statt heben. Das spare viel Geld. Wichtig sei vor allem eines: Zeit. Die soll zur Planung und Mobilisierung von Kräften genutzt werden. Dafür plant die Gruppe diverse Aktionen. Eine Unterschriftenliste soll beim traditionellen Heringsessen ausliegen. Man will Aufkleber produzieren und eine Facebook-Seite einrichten. OB Schiereck wird einen Beschwerdebrief erhalten, denn „undemokratischer geht’s nicht“, schallt es aus dem Raum.
Das nächste Treffen der Gruppe findet am 7. März um 18 Uhr in der Künstlerzeche statt.
20:25
Ernstsuppe @ 19
I
Ihr Pamphlet !!! ist nicht zu toppen...
Wie wäre es mit etwas Nachhilfe in Bio ???
Es scheint Ihnen entgangen zu sein, daß der Erhalt des " Krummen Hundes "
aufgrund der guten Berichterstattung relevant ist.
...trotzdem, Ihnen ein angenehmes WE
16:11
Im Text steht:
"Ideen zum Transport gab es in der Künstlerzeche ebenso. Man solle die Schienen erweitern und den Kran ziehen, statt heben."
Wenn ich das richtig verstehe sollen entlang des Kanals oder wegen der Brücken drumherum Schienen bis zur Künstlerzeche verlegt werden und der Kran dann, von wem auch immer, gezogen werden. Wenn diese Welt-Idee tatsächlich für kleines Geld realisiert werden soll, schlage ich vor für den Transport das Nummernschild WAN-KH 1 zu vergeben.
15:41
kallie # 9, # 7 l.latzhose
Die WAZ berichtete ausführlich, wie man gegen die Schließungen zweier Bibliotheken opponiert, die p a an die gerade € 56.000, vereinnahmen und offensichtlich ist Ihnen nicht bewußt, wie zeitaufwendig das Ganze ist und... zu den schließenden Bibliotheken lassen wir die PISA - Studie außen vor -und... NRW ist auf den unteren Plätzen anzusiedeln !!!
Es wurde eine Bürgerinitiative gegründet der sie sich anschließen sollten, bevor kommentiert wird und von den WAN - Kennzeichen soll heute nicht berichtet werden, dessen Initiator Horst Schröder ist.
Wanne-Eickeler habe aufgrund gewisser Ungerechtigkeiten nie gejammert und ob die Rettung des Krummen Hundes unsinnig ist, sei dahingestellt.
Wo agiert hier die ach so soziale LINKE ?
15:37
Es sollte uns stolz und glücklich machen, einen solch mächtig- wuchtigen und wichtigen- weil nahezu einzigartigen- Zeugen aus der Zeit, als der Wanner Hafen zu den größten Kohleumschlagplätzen gehörte, zu besitzen. Ein Denkmal als Teil unserer (Industrie-) Kultur sollte - uneingeschränkt- unseren Schutz genießen; als Wahrzeichen ist es ein Alleinstellungsmerkmal, das uns von unseren Nachbarstädten unterscheidet, und Teil unserer Stadtgeschichte.
Warum kann der Geldbetrag, der für den Abbruch nötig wäre, nicht Grundstock für eine Umsetzung sein, warum eine (Berufs-)Qualifizierung nicht zur Sanierung beitragen ?
In Zeiten leerer Kassen sind- guter Wille vorausgesetzt- Phantasie, Mut und (Fach-) Wissen gefragt.
Werden uns unsere Enkel - im Falle einer Zerstörung- als ´Kulturbanausen` bezeichnen, die zu dumm waren, Zeitzeugen richtig einzuschätzen?
Wie viel ist uns unsere Geschichte eigentlich wert ?
15:33
Richtig Frau Pamphlettt!!! setzen Sie sich zur Wehr gegen diese boshaften Kommentare des hansaushorsthausen. Retten Sie den krummen Hund, so wie Sie schon einiges in Wanne-Eickel gerettet haben, so die Strassenbahnlinie 306, die Cranger Kirmes, die Hauptstrasse....
14:17
muß natürlich heißen : auf den !!!! super geschriebenen
14:03
# 4 hans horsthausen
Immer wieder bereichern Ihre Kommentare !
Statt sich auf dem super geschriebenen Kommentar des Redakteurs zu beziehen, giften sie wie gehabt ohne sich zu outen, ein LINKER zu sein.
Es ist bekannt, daß Kienholz wegen der Ratsfrau - wie sie sich gerne öffentlich bezeichnet - Blitzert und der " fleißigen, fehlerfreien " Geschäftsführerin die Fraktion verließ, hatte Ihre Gruppe doch ausreichend Schwierigkeiten mit ihr, da ihr Gezanke alle nervte und keiner mit ihr auskam.
Konzentrieren Sie sich bitte zukünftig auf die Kommentare !
12:57
Muss natürlich gesprochene Kommunikation heißen.
12:54
#7 Herzlichen Dank,Sie haben vollkommen recht, dass die Kommunikation immer noch das beste Mittel ist sich auszutauschen. Von daher hätte ich #9 auch empfohlen an dem Treffen der, nicht nur Wanne-Eickeler, Denkmalschützer teilzunehmen und da seine Meinung zu äußern. Ihnen wünsche ich auch ein schönes Wochenende.
12:37
Hallo Herr Schoenig,
sowas passiert eben, wenn man schreibt....gesprochene Kommunikation ist dann doch weniger missverständlich. Mir tut´s auch leid, dass ich so aggressiv reagiert habe.
Ihnen ein schönes Wochenende!