Kleine Tonnen werden teurer
27.07.2012 | 15:28 Uhr 2012-07-27T15:28:00+0200
Herne. Die Herner müssen sich auf steigende Abfallgebühren einstellen. Das hat am Freitag Bernd Westemeyer als Vorstand von Entsorgung Herne angekündigt.
Die gute Nachricht: Wer eine größere Tonne hat, wird günstiger davon kommen. Die schlechte: Für Haushalte mit kleinen Tonnen wird es teurer. Genaueres ist momentan noch nicht zu refahren.
Die Gebührenstruktur wird ab Januar kommenden Jahres anders aufgebaut sein als gewohnt, gab Westemeyer bekannt. Die Gebühren teilen sich dann für den Bürger in Fixkosten pro Behälter und einen leistungsabhängigen Teil. Bisher stiegen für die Verbraucher die Gebühren linear mit der Tonnengröße. Demgegenüber zahlen die Haushalte ab dem nächsten Jahr ihre Grundgebühr und können dann entscheiden, wie groß ihre Mülltonne sein soll. Und in welchen Abständen sie geleert werden soll - wöchentlich, alle zwei oder vier Wochen -, sofern nicht mehr als drei Personen dort wohnen.
Startschwierigkeiten eingeplant
Dass Besitzer kleiner Tonnen durch die Grundgebühr stärker belastet werden als die mit den größeren Behältern sei „aufwandsgerecht“, sagt Westemeyer: „Wir fahren ja auch zum Besitzer mit der 80 Liter-Tonne und leeren sie. Das ist für uns der gleiche Weg.“ Wer wenig Abfall produziert, kann durch größere Abstände zwischen den Abholterminen sparen. Kleinstgrundstücke, so Westemeyer könnten sich künftig für einen Vier-Wochen-Rhythmus entscheiden. Bisher durfte allenfalls ein Zwei-Wochen-Takt gewählt werden, aber nur wenn jemand eine Biotonne hatte oder selbst kompostierte. Für die Anfangszeit rechnet der Chef der städtischen Tochter durchaus mit Startschwierigkeiten: Bis die Müllwerker sich auf die neuen individuellen Abfuhrtakte eingestellt hätten, werde es gewiss eine Weile dauern.
Dass die Gebühren überhaupt steigen, ist für Westemeyer unvermeidlich. „Die Gesamtkosten für die Abfallentsorgung werden von immer weniger Bürgern getragen“, sagt er. Die Einwohner würden weniger, hätten aber genauso viele Tonnen wie vorher, nur kleinere. Auf der anderen Seite sänken „die Fixkosten für die Abfallentsorgung nicht in gleichem Maße“. Westemeyer nennt die steigenden Dieselkosten für die Müllfahrzeuge und die tarifliche Lohnerhöhung von über 6 Prozent im öffentlichen Dienst.
Dass über die Abfallgebühren noch mehr bezahlt werde als die Entsorgung der Restmülltonnen, machte Bernd Westemeyer am Rande deutlich. Ein Drittel fließt in die Sammlung von Biomüll, Recycling-Material, Schadstoffen und Papier.
23:49
Die Sozis sorgen dafür, dass der schlaue Herr Westemyer
eine gute Pension einstreichen kann!
Wann werden wir wach??? Die nächste Wahl kommt bestimmt.
Wisst Ihr eigentlich, was uns der gesamte Rat der Stadt
jährlich kostet? Und welche Vorteile die sogenannten Bürgermeister
haben? Fragt nach bei Bekannten und Verwandten!!!!!
Ihr werdet staunen!!!!
10:44
Aus Wikipedia. Kam mir so in den Sinn...
10:38
Anstatt die Preise mit der Begründung zu erhöhen es gäbe ja weniger Müll, sollte man lieber eine (evtl. auch europaweit tätige Firma) beauftragen die in der Lage ist, betriebswirtschaftlich zu denken und proaktiv den Bedarf an Personal und Fahrzeugen/Fahrzeuggrößen für die nächsten Jahre zu ermitteln und frühzeitig gegenzusteuern. Stattdessen ist man in Herne immer überrascht und muss die Preise erhöhen. Man ist überrascht, dass aufgrund des horrenden Preises die Einwohner auf kleinere Tonnen umschwenken und stärker trennen. Man ist überrascht, dass im Falle von Schneefall Strassen in Herne gar nicht geräumt werden können da nicht genug Salz vorhanden ist (man aber dennoch von fast allen dafür kassiert). Wahrscheinlich wird man nach der Erhöhung überrascht sein, wie viele Bürger auf 2 wöchentliche Leerung und kleine Tonne umstellen werden und in zwei Jahren erneut an der Kostenschraube drehen...
Das ist der Öffentliche Dienst! Das Gehirn wird morgens am Eingang zur Behörde abgegeben und manchmal sogar vergessen, es nachmittags wieder in Empfang zu nehmen! Überlegen, planvoll und zukunftsorientiert handel Fehlanzeige!
10:23
Obwohl dort viel weniger Tonnen pro Km2 abzuholen sind, also bedeutend längere Strecken zu fahren sind. Beispiel Raum Güstrow.
Warum forscht die WAZ denn hier nicht mal nach anstatt Immer nur als gleichgeschaltetes Sprachrohr der Stadt und deren Filz zu dienen?
Na, was soll man von diesem Blatt auch halten!
09:42
Was soll uns dieser wirre Kommentar von tante.otti sagen?
23:48
Müsst Ihr Euch nicht erst einmal an Euren Vermieter wenden? Den einzigen Einblick gibt doch sonst nur die Jahresabrechnung.
Tja, man kann schon Mitleid haben. Mit nichts in die Welt gekommen und nun Existenzängste die Welt auch mit nichts verlassen zu müssen?
Wenn doch mal der Lotto-Gewinn kommt: H+G leistet schnell Nachhilfe bei der Erfahrung, die verlorenen Jahrzehnte ohne Eigentum aufzuholen.
Is ja gut, Tante Otti!!!! Wir wissen ja Bescheid! Alles wird gut!!!!
14:11
Ach festplatte, du bist wirklich niedlich.
Da das bei dir mit der Informationsaufnahme schon schwierig ist verstehe ich auch, dass die Informationsverarbeitung bei dir nicht funktionieren kann. Also, für dich, zum mitmeisseln:
1. Trotz sinkender Einwohnerzahlen bleibt die Anzahl der Müllgefäße gleich, da sich die Zahl der Haushalte nicht signifikant veringert.
2. Der Arbeitumfang der Müllentsorger bleibt dashalb natürlich gleich.
Fazit: Es ist natürlich unsinnig, bei gleichem Arbeitsumfangdie Anzahl der Mitarbeiter zu verkleinern.
Denk mal fünf Minuten darüber nach. Fünf Minuten. Das schaffst du.
13:23
Na, spiridon, bist doch einmal mit einem Kommentar an anderer Stelle von deinem surrealistischen Meinungs-Olymp gestiegen? Nur noch so viel: Mußt auch einen Artikel bei Herne 90,8 vom 27.7.2012, 16:30 aufnehmen, in dem es heißt: Grund für die Reform ist unter anderem die rapide sinkende Einwohnerzahl in Herne, so Entsorgung Chef, Bernd Westemeyer.
So, jetzt kannste wieder das letzte Wort haben wie der geistig bewaffnete Hamster im Laufrad.
12:33
@ostbachknatter | #8
Das ist nicht merkwürdig sondern statistisch bewiesen.
Zitat:
"Von 1991 auf 2011 stieg der Anteil der Single-Haushalte mit Bewohnern im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in den Großstädten um satte 41 Prozent."
und
"So stieg die Zahl der großstädtischen Single-Haushalte bei den 35- bis 65-Jährigen im erhobenen Zeitraum sogar um 61 Prozent."
Quelle: Spiegel Online vom 11.07.2012 (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/mikrozensus-zahlen-dokumentieren-veraenderung-der-lebensstile-a-843891.html)
12:19
Immer wieder amüsant, wenn Leute wie festplatte, die offensichtlich in der Schule nicht über singen und klatschen hinausgekommen sind, über Ökonomie schwadronieren.
Du solltest es mal in folgender Reihenfolge versuchen:
1. Artikel lesen
2. Artikel verstehen
3. Artikel kommentieren.
Vielleicht hättest auch du dann erkannt, dass laut Westemeyer die Einwohnerzahl zwar sinkt, die Anzahl der Müllbehälter aber gleich bleibt. Deshalb ist es natürlich hanebüchener Unsinn, über Personalanpassungen zu schwafeln.