Klagen über Raser in Constantin

Über Raser auf der Castroper Straße in Höhe der Realschule Sodingen sowie an mehreren Stellen in der Siedlung Constantin hatten sich Bürger bei der SPD und der CDU beklagt. Die Verwaltung sieht allerdings nicht in beiden Fällen Handlungsbedarf. Das ist das Ergebnis der Diskussion in der Bezirksvertretung Sodingen, die sich auf Antrag von Rot-Schwarz mit den Hinweisen befasst hatte.

Der Stadt sei nichts über Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Castroper Straße bekannt, sagte Karl-Wilhelm Schulte-Halm, Vize im städtischen Fachbereich Öffentliche Ordnung. Die Verkehrssicherheit sei hier aus Sicht der Verwaltung gegeben; auch von Seiten der Polizei gebe es keine Hinweise auf Auffälligkeiten.

Tätig werden will die Verwaltung in Constantin. Die Bezirksfraktions-Vorsitzenden Michael Weberink (SPD) und Sven Pietas (CDU) hatten berichtetet, dass in den vergangenen Monaten in den Tempo-30-Zonen vermehrt überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt worden seien. Das gelte auch für den Linienverkehr der HCR, betonte Rot-Schwarz. Und: „Diese Überschreitungen waren zu unterschiedlichen Tageszeiten wahrnehmbar.“

Die Bezirksvertretung forderte die Verwaltung auf Antrag von SPD und CDU einstimmig dazu auf, Geschwindigkeitsmessungen an den vier Punkten Kronenstraße (Höhe Altenheim), Mülhauser Straße (Höhe Wiescherstraße), Voßstraße und Pieperstraße durchzuführen.

Polizei um Hilfe bitten

Teilweise gehörten diese Standorte zu den regelmäßigen Messstellen der Stadt, erklärte Karl-Wilhelm Schulte-Halm für die Verwaltung. Die Stadt werde dem Auftrag der Politik gerne nachkommen. Da Messungen für die Radarwagen der Stadt an den weniger einsichtigen Stellen möglicherweise problematisch seien, wolle man auch die Polizei um Unterstützung bitten.