Kindermusical „Der Traumfänger“ in Herne uraufgeführt

In der Aula der Realschule Crange fand  am Samstag die Welturaufführung des Kindermusicals  „Der Traumfänger“ statt.
In der Aula der Realschule Crange fand am Samstag die Welturaufführung des Kindermusicals „Der Traumfänger“ statt.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Das Kindermusical von Tim Berkels „Der Traumfänger“ feierte am Samstag in Herne seine Uraufführung. Die Zuschauer zeigten sich begeistert.

Herne..  „Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.“ Diesem Zitat von Mark Twain macht der Nachwuchsproduzent Tim Berkels mit seinem neusten Werk „Der Traumfänger“ alle Ehre. Am Samstag feierte das Kindermusical seine Welturaufführung in der Aula der Realschule Crange.

Das Musical über die faszinierende Welt der Träume wurde von dem 25-jährigen Tim Berkels geschrieben und mit Liedern von Florian Albers vertont. Es behandelt die Geschichte eines kleinen Jungen, der seit drei Tagen nicht mehr träumen kann. Eines Nachts besucht ihn der Traumfänger, gespielt von Tim Berkels. Dieser bittet ihn darum, ihm zu helfen, den Sandmann zu finden, denn dieser sei seit drei Tagen verschwunden. Also tauchen die beiden ein in das Meer der Träume und segeln von einer Trauminsel zur anderen.

Dabei begegnen sie unterschiedlichen Gestalten. Von dem schönen Traum, gespielt von Nadine Kühn, langjährige Musicaldarstellerin und aktuell auf vielen Bühnen in Europa zu sehen, bis hin zum Alptraum, dem der Junge aber schließlich entfliehen kann. Gemeinsam mit dem Traumfänger findet er den Sandmann und holt ihn zurück, damit er endlich wieder träumen kann. Oder war das alles vielleicht nur ein Traum?

Begeistertes Publikum

Nicht nur die musikalische Leistung aller Darsteller begeisterte das Publikum. Auch mit einem phantasievollen Bühnenbild, aufwendiger Lichttechnik und einem Konfettiregen am Ende überzeugte Berkels sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen an diesem Abend in der leider nur knapp zur Hälfte gefüllten Aula der Realschule.