KiK-Stiftung weist Vorwürfe zurück
14.06.2011 | 17:47 Uhr 2011-06-14T17:47:00+0200
Herne. Die in die Kritik geratene Stiftung „help and hope“, getragen von dem umstrittenen Textildiscounter KiK, reagiert auf Vorwürfe. Ehemalige Mitarbeiter und Mütter hatten die Arbeitsbedingungen im „Kidstreff“ in Herne bemängelt.
Die Stiftung „help and hope“ weist die Kritik von Eltern und ehemaligen Mitarbeitern des Kidstreff zurück. Und: Es sei „ein Skandal“, wie hier auf politischer Ebene und durch die Berichterstattung mit einer gemeinnützigen Organisation sowie deren Stifterin und Partnern umgegangen werde, erklärt Kai-Uwe Lindloff, Vorstandsvorsitzender der maßgeblich vom Textildiscounter KiK getragenen Stiftung „help and hope“.
„Die im Rahmen der Berichterstattung erhobenen Vorwürfe bezüglich der Arbeitsbedingungen im Kidstreff entbehren jeder Grundlage“, so Lindloff in seiner schriftlichen Stellungnahme. Auf konkrete Vorwürfe von Müttern und ehemaligen Mitarbeitern geht er nicht ein, sondern nimmt vielmehr den freigestellten Kidstreff-Leiter Michael Pfister ins Visier.
„Trotz mehrfacher Gespräche und Aufforderungen des Stiftungsvorstands mit dem Leiter ist dieser den inhaltlichen und persönlichen Anforderungen an seine Tätigkeit leider nicht nachgekommen“, so der Vorstandsvorsitzende. Daraufhin habe dieser eigenständig gekündigt. „Uns liegen Informationen vor, nach denen die Mitarbeiter vom bisherigen Einrichtungsleiter dazu aufgefordert wurden, zu kündigen und schlecht über die Stiftung als Arbeitgeber zu sprechen, was zur Freistellung des Leiters führte.“
Dieser Vorwurf sei nicht wahr, entgegnet Michael Pfister auf WAZ-Anfrage. Er habe keine Kidstreff-Kollegin zur Kündigung aufgefordert. Das habe er sich von allen Mitarbeiterinnen auch schriftlich geben lassen, nachdem ein Anwalt der Stiftung diese Vorwürfe in einem Brief an ihn erhoben hatte.
„help and hope“ will am Kidstreff festhalten
„Entsetzt“ und „befremdet“ ist Berndt Turke, Leiter der Janosch-Förderschule. Rund 20 bis 25 Kinder seiner Schule suchten bisher regelmäßig den Kidstreff auf, so der Pädagoge. „Diese Einrichtung ist ein Segen für unsere Schule.“ Er finde es fatal, dass interne Angelegenheiten öffentlich ausgetragen würden - „auf dem Rücken der Kinder, die hier instrumentalisiert werden“, so Turke. Wenn etwas vorgefallen sei, so müsse man dies intern klären. Er hoffe, dass der Kidstreff bestehen bleibt.
Dies sicherte „help and hope“ am Dienstag ausdrücklich zu: Man wolle am Kidstreff festhalten, so Lindloff. Dabei stehe die Leitung der Einrichtung durch eine ausgebildete Fachkraft an erster Stelle. Eine Diplom-Pädagogin habe die Leitung übernommen. Der Kidstreff werde sich auch weiterhin mit kostenlosen Angeboten auf die Betreuung von Kindern aus dem sozial benachteiligten Umfeld konzentrieren.
Durch die Art der Berichterstattung werde „denen am meisten geschadet, für die wir uns alle einsetzen und einsetzen sollten, nämlich für die Kinder“.
20:52
Wenn ich KIK wäre, würde ich den Laden in Herne zumachen und mein Geld anderweitig anlegen.
In Herne gibt es zu viele Nörgeler, Neider und Selbstvergessene. Außer KIK gibt es viele Firmen ua Adidas, welche in China produzieren lassen.Nur bei Adidas regt sich niemand auf.
14:57
Doch damit passte er nicht in das Chema von KiK und [Von Mod. Editiert]
Vielleicht passte er in das Schema Kik, deshalb nicht, weil er den Anforderungen nicht gewachsen war.
Ein Krankenpfleger ist nun mal kein Erzieher oder Pädagoge. Autodidakten, werden nie das Wissen und Können, einer Fachperson erreichen,
Ihr Hinweis auf die ausgestrahlten Reportagen, mit dem Image von Herne zu verbinden, ist gelinde ausgedrückt, gewagt.
Ich möchte ihr langes Gesicht sehen wenn KiK sich, entschließen sollte, Gutes für die Stadt zu tun, und die Stadt verlässt.
Arbeitsplätze und Steuern, egal braucht kein Mensch, Hauptsache man hat Unternehmen, deren Image, gut für die Stadt ist.
Geht`s noch oder was.
Wie viel Mitarbeiter hat KiK?. 10, 100, 1000, 10000 oder mehr? Na also.
Wenn sich dann der ein oder andere Mitarbeiter, nach der Trennung, über seinen alten Arbeitgeber auslässt, ist auch dieses normal.
Normal ist es aber nicht, wenn diese Unternehmen durch die TV Programme gezogen werden.
Der ehemalige Mitarbeiter wird wohl kaum die Möglichkeit haben, eine Redaktion davon zu überzeugen, eine Sendung über sich, und seine Probleme, verallgemeinernd auf die übrige Belegschaft, mit einem Unternehmen, zu senden.
Da müssen schon andere Leute ran. Leute mit Kontakten zu den Redaktionen, Leute die spezielle Interessen, vielleicht auch ihre eigenen, vertreten.
14:18
@Apfelmann
Leider hat die Redaktion einen Teil meines Beitrages gelöscht. Dort hatte ich begründdet warum das Unternehmen KiK nicht gut für die Stadt6 Herne ist.
Doch gab es vor geraumer Zeit zwei Reportagen des NDR - Fernsehsender Panorama über KiK. Darin erklärt sich alles Weitere, auch für Herne!
13:29
@9 von Daniel_Kleiboemer , am 15.06.2011 um 01:18
Durch ihre Argumentation bestätigen Sie meinen Verdacht, es geht um etwas Anderes.
Sie schreiben:
Doch es ist kein normaler Vorgang in der sozialen Arbeit. In der Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche. Denn dazu gehört - zu einem möglichem Gelingen - Vertrauen. Auf allen Ebenen.
Vertrauen gehört dazu, Vertrauen alleine reicht aber nicht. Es müssen auch Fähigkeit und Eignung vorhanden sein. Ich kann auch vertrauensvoll zu einem Bäcker sagen, repariere mein Auto.
Der Träger einer Einrichtung, ist der der bezahlt.
help and hope und wird von KiK bezahlt und ist demzufolge der Träger.
Ihr Hinweis auf den Planungsbeginn, April 2010 und die Beantragung bei der Bauverwaltung Ende 2010, finde ich lustig. Haben Sie je gebaut oder umgebaut? Wissen Sie was alles geplant, gezeichnet und vorgelegt werden muss, um eine Genehmigung zu bekommen? Haben Sie eine Vorstellung wie lange es dauert, bis Sie diese Genehmigung bekommen? Scheinbar nicht.
Offensichtlich fühlen sich einige Ausschussmitglieder übergangen, diese Leute vergessen aber, KiK bezahlt die Musik und nicht Herne.
Hinzu kommt. Im April 2010, konnte Niemand vorhersehen wie sich die Krise weiterentwickelt und ob überhaupt gebaut werden kann.
Ihre Frage: .
Warum keine Unterstützung bestehender Einrichtungen (geregelt über verpflichtende Sponsoringverträge u.ä.)?
kann nur mit einer Gegenfrage beantwortet werden, würden Sie 400 000,00€ für etwas ausgeben, über das Sie anschließend keine Kontrolle mehr haben?
Was wollen Sie mit ihren den Angriff auf den Rechtsanwalt Scheuerl eigentlich erreichen.
Dieser Anwalt ist der Unternehmensanwalt, der dass macht was jeder andere Anwalt der mit einem Betrieb zusammenarbeitet auch macht. Er vertritt die Interessen von KiK.
Der Hinweis auf seine Arbeit in der Hamburger Bürgerschaft zeigt mit allerdings, sie wollen nicht sachlich argumentieren, sie wollen politisch diffamieren und richten überflüssigerweise einen großen Schaden an. Ein Mitglied der Hamburger Bürgerschaft ist also baba, und ein Ratsmitglied der Linkspartei ist gut.
Politisch sind Sie in der Bevölkerung, nicht nur in Herne, tot. Allerdings haben Sie und ihre Genossen es noch nicht gemerkt.
@ 11
Den Kindern die dort, wenn auch unfachmännisch, betreut und verpflegt wurden.
@12
Lesen Sie sich ihren Kommentar noch einmal durch, und erklären Sie mir, warum der Rat einer Stiftung Einhalt gebieten soll, und wo der Rat die Rechtsgrundlage dafür ableiten will.
09:30
Herr Pfister hat nicht aufs geadewohl gekündigt. Er liebte diese Arbeit und alles was damit zusammenhängt. Die geforderten Überstunden hat er teilweise sogar gern gemacht um für die Kids da zu sein. Doch damit passte er nicht in das Chema von KiK und dem Sklavenhalter Herr Stefan Heinig. Nachdem Herr Kai Uwe Lindloff eine Gehirnwäsche bekommen hat, musste er auf Herrn Pfister so viel Druck ausübern, dass dieser den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen war.
Das gesammt Team, das gekündigt hat, wurde nach Stasi- Manier bepietzelt.
Hier gilt es dieser Stiftung einhalt zu gebieten. Und ich hoffe das die Stadträte von Herne erkennen, dass sie sich hier etwas Schlimmes in die Stadt geholt haben.
08:29
Wem hat diese Einrichtung genützt ?
06:33
Kinderarbeit In Khina..., dafür steht KIK!
01:18
Ein ganz normaler Vorgang?
Ein ganz normaler Vorgang wäre es vielleicht, wenn wir über Arbeitsverhältnisse im Produktionsbereich reden würden. Oder im Dienstleistungsbereich Verkäuferinnen.
Doch es ist kein normaler Vorgang in der sozialen Arbeit. In der Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche. Denn dazu gehört - zu einem möglichem Gelingen - Vertrauen. Auf allen Ebenen.
Es stellen sich Fragen, deren sich bisher Hr. Lindloff und die Stiftung nicht gestellt haben:
Sie bezeichnen sich als Träger der Jugendhilfe ohne nachzuweisen, das sie es sind. Warum?
Sie stellen Werbetafeln in Aussicht bei der Neueinrichtung des Haus der Zukunft: Warum?
Sie haben schon im April 2010 geplant, ein Haus der Zukunft in Herne zu errichten. Aber erst Ende 2010 einen Antrag bei der Bauverwaltung gestellt. Und erst Anfang März 2011 den Ausschuss, der für das pädagogische zustandig ist, informiert. Warum?
Sie wollen 400 T€ pro Jahr an laufende Kosten übernehmen für eine Einrichtung. Warum keine Unterstützung bestehender Einrichtungen (geregelt über verpflichtende Sponsoringverträge u.ä.)?
Dies sind nur einige Fragen, die bisher offen geblieben sind, obwohl sie auch der Stiftung bekannt sind.
Jetzt vielleicht mit dem KiK-Staranwaltes Hr. Scheuerl aus Hamburg, seines Zeichens Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, zu drohen, ist ergänzend eine Frage wert: Warum solche Kanonen, wenn - wie Hr. Lindloff behauptet - Hr. Pfister Rechtsbruch begangen hat? Der Verhältnismäßigkeit ist damit nicht gedient.
Nebenbei und ganz persönlich: Das nenne ich nach Fliegen schießen.....
00:08
Keine Frage, bei KiK wurden Fehler gemacht. Fehler bei der Einstellung.
Ausgebildete Krankenschwestern und Krankenpfleger werden gesucht.
1. Warum hat das Personalbüro nicht nachgefragt, warum Herr Michael Pfister, nicht weiter
seinen erlernten Beruf weiterarbeiten will oder kann.
2. Warum wurde, obwohl reichlich vorhanden, kein/e als Erzieher /in , Pädagoge / in als Leiter/in eingestellt. Es geht und ging um Kinder.
3. Bekannt ist, wo Eheleute zusammen arbeiten, gibt es immer Probleme. Die Trennung Anweisungen erteilender Vorgesetzter zum Mitarbeiter (wobei hier leider nicht beschrieben wird, welche Funktion Frau Pfister hatte)ist nicht gegeben.
4. Dem Personalbüro ist wohl bei der Einstellung entgangen, ein Krankenpfleger ist mit der Arbeit mit Kindern, wegen der fehlenden Ausbildung überfordert.
5. Die späte Erkenntnis dieses Fehlers wird mit diesem Satz umschrieben.Trotz mehrfacher Gespräche und Aufforderungen des Stiftungsvorstands mit dem Leiter ist dieser den inhaltlichen und persönlichen Anforderungen an seine Tätigkeit leider nicht nachgekommen.
6. Eltern, aus einem sozial benachteiligten Umfeld zu beeinflussen dürfte kein Problem für, aus deren Sicht, eine Autoritätsperson sein.
7. Unverständlich ist das Verhalten der Eltern, die ihren Kindern noch ein Stück Lebensqualität rauben. Hier sollte das Jugendamt einschreiten.
8. Wer hier von Steuersparmodellen faselt sollte sich vor Augen halten, die Kosten für eine Stiftung kommen, wie auch beim Sportsponsoring, nur zu einem Teil zurück.
Zusammengefasst, ein überforderte Mitarbeiter hat gekündigt, daraufhin kündigte dessen Frau und eine weitere, warum auch immer, Mitarbeiterin.
Ein ganz normaler Vorgang. Wo liegt das Problem? Oder will sich jemand oder eine Partei profilieren?
Herr Pfister wird sehr schnell einen neuen Job in seinem erlernten Beruf bekommen. Krankenpfleger werden gesucht.
Zum Abschluss einen Bericht aus Sonntagsnachrichten:
http://sn-herne.de/index.php?cmd=article&aid=2204
Seit Michael Pfister die Idee hatte, eine neue Betreuungsgruppe ins Leben zu rufen, lief alles wie unter einem guten Stern. Er kam über die Arche Berlin mit der Stiftung „Help and Hope“ in Kontakt, bekam rasche und tatkräftige Unterstützung seitens der Stadt Herne für sein Vorhaben, kam mit dem Direktor der Janosch-Schule an der Bismarckstraße zusammen und fand sehr schnell in der unmittelbaren Nachbarschaft geeignete Räumlichkeiten.
Könnte es nicht sein, dass ein ganz anderes Ziel verfolgt wird??? und dies Theater nur Show ist??
Warten wir mal ab.
22:40
KIK tut was gutes?
Wer glaubt denn so etwas?