Jugendliche spendieren 72 Stunden ihrer Freizeit
08.05.2009 | 17:12 Uhr 2009-05-08T17:12:00+0200Sie gehören der Deutschen Pfadfinderschaft (DPSG) St. Georg an und kommen aus den Stämmen Amelungen in Sodingen, St. Franziskus in Holsterhausen und St. Marien in Eickel.
Seit dem späten Donnerstagnachmittag engagieren sie sich bis heute Abend ehrenamtlich in sozialen, interkulturellen, ökologischen und sogar politischen Einsätzen an den unterschiedlichsten Orten. Auch Jungen und Mädchen aus dem Pastoralverbund Herne-Süd und die „Trini-Teens” aus der Wanner Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit sind dabei.
72 Stunden werden es am Ende gewesen sein – im Senioren-Wohnpark Koppenbergs Hof, in der Eickeler Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, in der Robert-Brauner-Schule, in den Gemeinderäumen von St. Konrad in Constantin und in der Grundschule an der Claudiusstraße in Wanne. „Uns schickt der Himmel”: Mit dieser Botschaft hatten sie zuvor auf die Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aufmerksam gemacht, indem sie die Schaufenster des leer stehenden Sinn-Leffer-Hauses an der Bahnhofstraße zu einem einzigen großen, bunten Plakat umfunktionierten. Das Bekenntnis: Mit Spaß und Engagement sowie aus christlicher Überzeugung wollten sie ein Zeichen der Solidarität setzen.
Der Startschuss war am Donnerstagnachmittag in der Fußgängerzone gefallen. Pünktlich um 17.07 Uhr erwiderten die jungen Leute das Motto der 72-Stunden-Aktion, indem sie Luftballons in den Himmel entsandten. Heute Abend werden in sieben Bundesländern insgesamt mehr als 2500 Gruppen ein gemeinnütziges Projekt verwirklicht haben.
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