Jugendkunstschule öffnete Türen

Die Jugend-Kunst-Schule Herne in Crange lud zum Jugendkunstschultag ein. Unter Dozent Dirk Wenke konnten Kinder Rieseninsekten basteln.
Die Jugend-Kunst-Schule Herne in Crange lud zum Jugendkunstschultag ein. Unter Dozent Dirk Wenke konnten Kinder Rieseninsekten basteln.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Jugendkunstschultag präsentierte Kunstprojekte und Mitmach-Aktionen. Trotz schlechten Wetters kamen viele Besucher nach Crange.

Herne..  Unter dem Motto „So nah – so fern“ fand am Wochenende der Jugendkunstschultag 2015 statt. Im Kunsthaus Crange, wo die Jugend-Kunst-Schule Wanne Eickel residiert, öffneten sich nachmittags die Tore für verschiedene Kunstprojekte und Mitmach-Aktionen.

Die Besucher konnten aus verschiedenen Aktionen wählen. Das Puzzlespiel im Nebenraum der Schule stellte auch Ältere vor Problemen. Es galt, mit Übersicht und Grips die Pappteile anzuordnen. Ein Stockwerk höher führte eine Mädelsgruppe unter der Anleitung von Sabine Gonschior das Stück „Rosarot“ auf. In namensgebenden rosa Kleidern tanzten die Kinder des Kurses „Kreativer Kindertanz“ zu orientialischen und lateinamerikanischen Klängen.

Überall Kunst und Kultur

Die Wege im Kunsthaus waren geschmückt mit Kunstwerken der Kinder. So begrüßte „Dexter“ die Besucher im ersten Stock – eine 112-teilige Schaumstoff-Skulptur. Wenn es den Kindern bei all den bunten Figuren in den Fingern juckte und sie ihre Kreativität ausleben wollten, dann erwartete sie Dirk Wenke im Atelier. Der Dozent des Bereiches Skulptur erweckte „Rieseninsekten“ zum Leben. Mit Hilfe von Holz, Papier und Draht. „Die Kinder sollen einfach loslegen“, sagte Wenke, während er die Flexibilität des Holzes demonstrierte. Der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt.

Die stellvertretende JKS-Leiterin Natalie Borlinghaus zog am Samstag ein positives Fazit: „Der Tag ist gut besucht. Viele Eltern bleiben nicht nur für die Aktionen ihrer Kinder, sondern schauen sich auch andere Sachen an.“ Ebenfalls seien die Mitmachaktionen sehr gut angenommen worden. Das Wetter spielte leider nicht mit. Sonniges Strahlen gab es in den Gesichtern der Kinder, aber nicht für den Wetterbericht. Dennoch führte der Kurs „Zeitgenössischer Tanz“ sein Stück namens „Zauberberg vs Zuckerberg“ unter freiem Himmel auf. Im Tanz prallte die digitale Smartphone-Welt auf die Unterstützer von Thomas Mann und Konsorten.

Bei Bedarf konnten sich die Besucher am Essensstand stärken. Die Kreativität sollte schließlich nicht unter dem Hunger leiden.