Joggerin prügelt auf kleinen Hund ein
27.01.2010 | 11:44 Uhr 2010-01-27T11:44:00+0100
Herne. Im Königsgruber Park ist am Dienstagnachmittag ein kleiner Hund von einer noch unbekannten Joggerin so schwer getreten worden, dass er ca. 1,50 Meter durch die Luft geschleudert wurde. Danach schlug sie mehrfach mit der Faust gegen den Kopf des Tieres. Die Polizei sucht Zeugen.
Zu einem denkwürdigen Vorfall kam es am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr im Königsgruber Park in Röhlinghausen. Eine 26-jährige Hernerin war dort mit ihrem fünf Monate alten Hund, einem Malteser, unterwegs – der Hund war nicht angeleint. „Er ist total winzig”, sagt die Hundehalterin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. „Der Hund ist noch so jung, dass er jeden Menschen für einen Spielkameraden hält und mit jedem mitläuft.”
Als sich eine Joggerin näherte, habe die 26-Jährige versucht, die Sportlerin anzusprechen, damit diese kurz stehen bleibe. „Ich wollte den Hund eben festhalten, damit er ihr nicht hinterherläuft.” Doch die Dame habe darauf nicht reagiert und sei einfach weiter gelaufen, so dass der ca. drei Kilogramm schwere Vierbeiner, der auf den Namen „Kenai” hört, ein Stückchen hinter der Joggerin her flitzte. Daraufhin habe die Frau so heftig auf das Tier eingetreten, dass es etwa 1,50 Meter durch die Luft geschleudert wurde. „Ich war starr vor Schreck”, berichtet die Hundehalterin.
Der kleine Malteser indes sei wieder zu der Joggerin zurück gelaufen, die daraufhin erneut nach dem Tier getreten habe, dabei das Gleichgewicht verloren habe und zu Boden gestürzt sei. „Dann griff sie nach dem Hund und schlug dreimal mit der Faust gegen seinen Kopf.” Anschließend sei die Sportlerin davon gelaufen.
„Sie grinste nur und rannte weiter”, meint die 26-jährige Frau, die den Vorfall auf der Polizeiwache Wanne-Eickel zur Anzeige brachte. Ob der kleine Kenai die Attacke gesund überstanden hat, bleibe abzuwarten: „Er streckt alle Viere von sich, isst kaum etwas und ist völlig verschreckt”, so die Hundehalterin. „Wenn es nicht besser wird, gehe ich mit ihm zum Tierarzt.”
Nicht ganz geklärt ist, ob der Hund hätte angeleint werden müssen. Stadtsprecher Christian Matzko: „Grundsätzlich gilt, dass alle Hunde angeleint werden müssen, egal wie klein sie sind.” Allerdings handelt es sich bei weiten Teilen des Königsgruber Parks um ein Landschaftsschutzgebiet, und dort gilt keine Anleinpflicht. „Ich bin mir sicher, dass Kenai nicht an die Leine musste”, glaubt die Hundehalterin.
Die Polizei sucht Zeugen. Tel.: 02325/ 960 3721.
04:12
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04:08
ich frage mich langsam, wer schuld ist an hunde bissen bei euch in deutschland und anderen orten.... ob wirklich der hundehalter schuld drann ist, oder der hundehasser weil er sich auch demensprechend benimmt...... bei so vielen agressiven komentaren, wird das auch auf der strasse nicht anders sein , das spürrt ein hund 100 mal mehr....jetzt können manche 1 und 1 zusammen zählen..........aber es wird ja immer auf den hund und der besitzer abgeschoben......tiere müssen 100% sozialisiert sein....aber der hundehasser natürlich nicht........traurige gesellschaft .......ja und noch was tatsache ist das hunde in deutschland....nicht mehr artgerecht gehalten werden können......und was passiert dann? sie werden agressiv........was heist artgerecht....? spannend finde ich auch das schweizer sennenhunde und schäfer die meisten hundebisse haben....aber es scheint nur die sogenanten kampfhunde die es in wirklichkeit gar nicht gibt zu betreffen.......
18:19
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18:18
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12:31
Dann bin ich ja mal gespannt, was passiert wenn so ein Jogger auf spieldende Kinder trifft, die ihm zufällig vor die Beine kommen!
20:02
Hallo an alle verbissenen :
Mal etwas zum auflockern :
Ein Mann kommt mit einem Hund auf dem Arm in eine Kneipe. Ein anderer Mann spricht den neuen Gast an und fragt, warum er denn den Hund nicht absetzt und laufen lässt. Der Hundebesitzer sagt, dass der Hund keine Beine habe und deshalb auch nicht laufen könne.
Der Mann zeigte Mitleid und fragte dann wie der Hund denn wohl heiße. Der Hund hat keinen Namen, antwortete der Hundebesitzer.
Ja aber warum hat der Hund denn nicht mal einen Namen ?
Was soll er denn mit einem Namen, sagt der Mann, das ist doch eh´ sinnlos, denn wenn ich ihn rufe, kommt der doch sowieso nicht !
11:17
Das zum Thema normal sozialisiertes Tier trifft auf verhaltensgestörte Joggerin. Und bei einigen Kommentaren hier kann ich auch nur den Kopf schütteln - die Hundehasser scheinen nicht auszusterben.
09:19
@7 Gehts noch. Ich glaube Ihnen hat man auch ein paar mal vor den Kopf geschlagen. Der Jogger hat so heftig zugetreten, das er das Gleichgewicht verloren hat.
09:02
Wenn ich das richtig lese, wurde der Hund von der Joggerin getreten, als er zu ihr hin lief (vielleicht lief er ihr auch aber nur zwischen die Beine und bekam deshalb einen Tritt ab ?). Danach rannte der Hund erneut auf die Joggerin los, (vielleicht um zu beißen und sich für den Angriff zu revanchieren ?) und diese stürzte dann wegen des Hundeangriffs zu Boden. Da kann ich natürlich verstehen, dass die Frau wütend wurde und nach dem Tier schlug ...
Vlt sollte man mal hören, was die Joggerin zu der Geschichte zu sagen hat ?
00:10
Ich bin in den letzten Jahren ein paar mal fast richtig auf die Nase gestürzt beim Joggen, weil so ein liebes unangeleintes Hündchen mir zwischen die Beine laufen musste. Und wenn man sich beim Besitzer höflich beschwert, gibt es den dummen Spruch gratis dazu. Sollen sie ihre Tölen anleinen und fertig. Am besten in Städten Hundeverbot!