Internationale Jazz-Größen spielen in der Musikschule

Nach dem erfolgreichen „Bassherbst“ im Herbst 2013 wartet die Städtische Musikschule im Frühjahr 2015 wieder mit einem konzertanten Höhepunkt auf. An der Gräffstraße 43 tritt am Samstag, 7. März, um 20 Uhr der deutsche Gitarrist Axel Fischbacher mit seiner New Yorker Band auf.

Das Konzert hat sich „durch eine glückliche Fügung ergeben“, zeigt sich Musikschullehrer und Organisator Bernd Zinsius begeistert. Fischbacher, einer der bedeutendsten europäischen Jazzgitarristen, bringt nicht nur seine neue CD „normal“ mit, sondern auch das „Who is who“ der gegenwärtigen Jazz-Szene: den in Israel geborenen jüdischen Saxophonisten Ohad Talmor, der seine Jugend in Europa verbracht hat und nun in New York wohnt, den in Mazedonien geborenen Bassisten Martin Gjakonovski, der seit langem in Deutschland lebt. Mit dabei ist auch der uramerikanische, jüdische Schlagzeuger Adam Nussbaum, einer der bedeutendsten Protagonisten des „Contemporary Jazz“. Die vier gelten sowohl als Wegbereiter des Contemporary Jazz wie Adam Nussbaum; oder gehören zu der neuen Generation bestens ausgebildeten Musiker wie Ohad Talmor, der nicht nur Improvisator ist, sondern auch Komponist und Arrangeur, für den es keine stilistische Begrenzung im Sinne von E- oder U- Musik gibt. Fischbacher und Gjakonovski haben sich einen Namen im europäischen Jazz erspielt, dessen Widerhall bis nach Amerika reicht. Sie sorgen für die europäische Komponente in diesem Quartett.