In Herne ist Musik aus aller Herren Länder zu hören

Das Ensemble Ramel aus Aleppo/Syrien eröffnet sie Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ in Herne am 27. Januar 2015 in der ev. Kreuzkirche.
Das Ensemble Ramel aus Aleppo/Syrien eröffnet sie Reihe „Klangkosmos Weltmusik“ in Herne am 27. Januar 2015 in der ev. Kreuzkirche.
Foto: Klangkosmos
Was wir bereits wissen
Der „Klangkosmos Weltmusik“ hat sich in Herne zu einer festen Größe bei den Konzertreihen gemausert. Im 1. Halbjahr ‘15 sind fünf Gruppen zu erleben.

Herne..  Was klein, aber fein vor vier Jahren begann, hat sich zu einer festen Größe in Herne gemausert: die Konzertreihe „Klangkosmos Weltmusik“. „So viele Konzerte wie in diesem Halbjahr hatten wir noch nie“, freut sich Markus Heißler, Eine-Welt-Koordinator und Mitveranstalter. Erneut konnten für die Reihe zahlreiche internationale Künstler gewonnen werden. „In ihrer Heimat sind alle Künstler sehr bekannte Musiker“, betont Klaus-Dieter Gülck, Leiter des städtischen Kulturbüros.

Die Konzertreihe startet am Dienstag, 27. Januar, mit dem Auftritt des Ensemble Ramel aus Syrien in der Herner Kreuzkirche an der Bahnhofstraße. Das Ensemble kommt aus Aleppo, Syriens zweitgrößter Stadt. Der Krieg zwang die Männer, ihr Land zu verlassen, in Frankreich fanden sie Asyl. Bei ihrem Gastauftritt in Herne wird das Quartett vor allem ein besonderes Instrument mit im Gepäck haben: eine Oud, die auch als arabische Laute bezeichnet wird. „Die Musik des Ensembles ist ruhig und meditativ, hat aber auch orientalische Elemente“, so Markus Heißler.

Bunt wird es am Sonntag, 22. Februar, in der Künstlerzeche mit drei Musikern aus dem afrikanischen Mosambik weitergehen. Cheny Wa Gune zeichnen sich durch das Spielen spezieller Xylophone aus. Aus Israel konnte Talya G. A. Solan gewonnen werden. Sie tritt am 24. März in der Kreuzkirche auf. Aus Indien kommt am Sonntag, 10. Mai, Sumitra Das Goswami. Sie trägt klassische indische Musik in der ev. Christuskirche an der Hauptstraße vor, einem neuen Kooperationspartner. Am Ende der Reihe im ersten Halbjahr wird der „Kan´nida“ aus Guadeloupe beim Kulturfestival (Samstag, 13. Juni) im Schlosspark Strünkede karibisches Flair verströmen.

Alle Konzerte sind kostenlos, Spenden erwünscht. In Zukunft soll noch vermehrt mit Grundschulen gearbeitet werden. Dass die Kombination Kinder und Musiker aus aller Welt hervorragend fruchtet, bewies sich im vergangenen Jahr. „Die Gruppe Nobuntu aus Afrika hat mit den Kindern gesungen und getanzt“, so Heißler. Am Ende konnten die Schüler den Künstlern Fragen stellen.