Im Einsatz für die Bildung
12.02.2012 | 15:15 Uhr 2012-02-12T15:15:00+0100
Herne. Bürgerinitiative sammelte in der Bahnhofstraße Unterschriften zum Erhalt der Stadtteilbibliotheken Eickel und Sodingen. Die Aktion wird fortgesetzt. Ende März behandelt der Ausschuss für Bürgereingaben das Thema.
Zwei Tische mit Unterschriftenlisten sind an diesem Samstagmorgen am Kugelbrunnen in der Herner Innenstadt aufgebaut. Um sie herum stehen, bibbernd vor Kälte, einige Mitglieder der Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der Stadtteilbibliotheken in Eickel und Sodingen einsetzt. Sie sammeln Unterschriften.
Die Initiative gründete sich Anfang Januar und versteht sich als parteiunabhängig. „Wir wollen den Bürgern bewusst machen, dass Schließungen erfolgen sollen“, sagt Tobias Krause aus dem Sprecherkreis der Bürgerinitiative. „In den Bibliotheken in Sodingen und Eickel läuft der Betrieb ganz normal weiter; dort gibt es nichts, das auf die Schließungen hinweist.“
Die Listen der Bürgerinitiative liegen in Geschäften in Eickel und Sodingen aus. Bisher sind dabei rund 900 Unterschriften zusammengekommen. „Wir hoffen, dass wir diese Woche 1500 Unterschriften zusammenhaben,“ sagt Tobias Krause. Die gesammelten Unterschriften sollen Ende März im Ausschuss für Bürgereingaben eingereicht werden. Dieser gibt eine Empfehlung an den Rat der Stadt ab, der am Ende über die Schließungen entscheidet. In die Bezirksvertretungen in Eickel und Sodingen will die Bürgerinitiative ebenfalls Anträge einreichen. Im Sommer steht dann eine Entscheidung im Rat an, der die Schließungen der Stadtteilbüchereien im Rahmen seines Sparkonzepts mehrheitlich beschlossen hatte. Bis dahin werden weiterhin Aktionen gestartet und Unterschriften gesammelt. Die Bürgerinitiative denkt an Aktionen wie Mahnwachen, ein Straßenfest und eine Autorenlesung. „Das Thema geht nicht nur Sodingen und Eickel etwas an, sondern betrifft alle Herner Bürger“, sagt BI-Sprecher Krause.
Acht Herner Autoren haben sich unabhängig von der Bürgerinitiative ebenfalls für den Erhalt der Büchereien eingesetzt. Die Autoren unterstützen aber auch die Bürgerinitiative. So ist auch bei der Unterschriftensammlung in der Innenstadt der Herner Schriftsteller Volker W. Degener dabei. „Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, wird bei der Kultur immer als erstes gekürzt“, bemerkt Degener. „Wir wollen uns aber nicht von vornherein geschlagen geben.“
Für den kommenden Samstag sind erneut Unterschriftenaktionen in der Herner und der Wanner Innenstadt geplant. Unterschreiben kann dabei jeder Bürger ab 15 Jahren. Trotz eisiger Kälte, durchgefrorener Hände und Kulis, die in der Kälte den Geist aufgegeben haben, ist Tobias Krause mit der Aktion zufrieden: „Obwohl in der Stadt nicht allzu viel los ist, rechnen wir damit, dass wir um die 500 Unterschriften gesammelt haben.“
14:11
# 5
Linke sind halt immer präsent, mit welchen Kommentaren auch immer !
Unseriös ? Ihre Präsenz war zugegen ?
Die häufige Wiederholung ist stimmig und bitte vorher recherchieren, bevor ein Dementi erfolgt..
Wenn die Notwendigkeit nicht erkannt wird, hieße es : 6 - setzen !!!
06:56
Die Behauptung, für die Bestuhlung des Kuz wären 180Ts ausgegeben wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtiger.
Zur sog. Bürgerinitiative. Einige erscheinen aber recht unseriös.
22:17
Ein großes Kompliment der gegründeten BI, allen voran Tobias Krause und den acht Autoren.
Es wurden locker € 180.000, für eine neue Bestuhlung für das KUZ investiert und dieses ist nicht mehr hinnehmbar und Bildung soll außen vor bleiben ???
Die Pisa-Studie soll hier nicht mehr erwähnt werden, da das Resultat beängstigend ist !!!
Unser OB tendiert zu einigen Fehlentscheidungen und das Wohl der BürgerInnen ist offensichtlich nicht mehr gefragt, so daß BürgerInnen aktiv werden müssen !!!
Das ist Demokratie !
16:31
Ist es Desinteresse an BürgerInnen, die ihn gewählt haben ?
Er wird es richten - wie alles !!!
Denkt man nicht an ältere BürgerInnen, sozial schwachgestellte Menschen und SchülerInnen ???
Wie einige andere gemachte Dinge, ist es ein Skandal !!!
09:46
Der 311er braucht von Sodingen bis zur Hauptbibliothek 9 Minuten.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ca. 2 Kilometer.
Ein Skandal,unzumutbar.
21:35
Man halte sich die Pisa.-Studie vor Augen, inder NRW auf den unteren Plätzen rangiert und unser OB will aus Rationalisierungsgründen - € 56-000, im Jahr - die Bibliotheken in Sodingen und Eickel Mitte ds.Js. schließen lassen !
Dieses deutet auf Deinteresse oder Amtsmüdigkeit hin oder ist ihm nicht bewußt, was BürgerInnen für ihre Stadt möchten ???
Der Rotstift sollte dort angesetzt werden, wo es a n g e b r a c h t ist !