Hernerin Dorothea Jaschok ist „Helding des Alltags“

Dorothea Jaschok bei der
Dorothea Jaschok bei der
Foto: Wohnungsgenossenschaft
Was wir bereits wissen
Die Wohnungsgenossenschaft Herne hatte um Nominierungen gebeten und kürte Jaschok nun zur Siegerin.

Herne..  Sie fahren Nachbarn ins Krankenhaus, kochen oder waschen Wäsche, springen als Babysitter ein oder bringen die Zeitung mit nach oben. Es sind vor allem kleine Gesten, die „Helden des Alltags“ für ihre Mitmenschen tun. Wie häufig diese stillen Hilfen tagtäglich angeboten und genutzt werden, überraschte den Wohnungsverein Herne. 2014 hatte die Wohnungsgenossenschaft ihre Mitglieder aufgerufen, ihre ganz persönlichen „Helden des Alltags“ zu nominieren.

Die Geschäftsstelle an der Bochumer Straße erhielt 25 Zuschriften und Anrufe, deren geschilderte Geschichten enorm waren.

Nachbarschaftliches Engagement

Unter allen Einsendungen, die der unabhängigen Jury anonym vorlagen, wurde Dorothea Jaschok zur „Heldin des Alltags 2014“ gekürt. Die 68-Jährige wurde von Mitarbeitern des Wohnungsvereins gewählt, weil sie sich nachhaltig um viele Nachbarn, und nicht nur einen bestimmten, kümmert. Als kleines Dankeschön erhielt sie einen Reisegutschein im Wert von 400 Euro.

Dorothea Jaschok macht sich aber auch über das Projekt hinaus bei der Genossenschaft für ihre Nachbarn stark. Sie setzte sich für den Einbau eines Handlaufs auf beiden Seiten des Treppenhauses ein, damit ältere Menschen weiterhin aktiv bleiben können.

„Wir freuen uns sehr, dass bei uns so viele hilfsbereite Menschen wohnen, die den Gedanken der Genossenschaft verstanden haben und ihn aktiv leben“, bedankt sich Sonja Ogaza.