Herner Politik stimmt Asphaltierung der Erzbahntrasse zu

Die Erzbahntrasse soll nun auch auf Herner Gebiet  asphaltiert werden. Das hat der Umweltausschuss beschlossen. Der RVR soll sich aber Gedanken darüberr machen, wie Fußgänger besser vor rasenden Radlern geschützt werden kann.
Die Erzbahntrasse soll nun auch auf Herner Gebiet asphaltiert werden. Das hat der Umweltausschuss beschlossen. Der RVR soll sich aber Gedanken darüberr machen, wie Fußgänger besser vor rasenden Radlern geschützt werden kann.
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Was wir bereits wissen
Der Umweltausschuss hat am Mittwoch mit breiter Mehrheit der Asphaltierung der Erzbahntrasse auf Herner Gebiet durch den RVR zugestimmt.

Herne..  Der Umweltausschuss hat am Mittwoch gegen die Stimme der Linkspartei grünes Licht für die Asphaltierung der Erzbahntrasse gegeben. Der Beschluss ist notwendig, weil Teile der Trasse des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR) in Herne im Landschaftsschutzgebiet liegen.

„Wir haben uns die Entscheidung in der Fraktion nicht leicht gemacht“, so SPD-Ratsherr Roberto Gentilini. Aus ökologischen Gründen, aber auch, weil in Zukunft wohl mehr Rad(renn)fahrer und Inliner die Strecke nutzen würden. Das könne zu Lasten der Fußgänger gehen. Mit dem RVR wolle man nun erörtern, wie man diese künftig besser schützen könne, so SPD und CDU.

Der „Druck“ aus der Herner Politik habe immerhin dazu geführt, so Gentilini, dass der RVR sich bewegt und eine großzügige Kompensation für die mit einer Versiegelung verbundenen Asphaltierung versprochen habe. Darüber freute sich auch BUND-Sprecherin Hiltrud Buddemeier. Die Grünen stimmten der Asphaltierung zu – nach „kontroverser“ interner Diskussion, so Sabine von der Beck (Grüne). Einen Seitenhieb konnte sich die SPD nicht verkneifen: Er sei erstaunt, so Gentilini, dass die Grünen anders als seine Partei öffentlich keine Vorbehalte gegen die Versiegelung geäußert hätten.