Herner Ökotrophologin rät bei Eiern auf Stempel zu achten

Der Zahlencode auf Eiern gibt nicht nur Auskunft über die Haltungsform, sondern auch über den konkreten Legebetrieb.
Der Zahlencode auf Eiern gibt nicht nur Auskunft über die Haltungsform, sondern auch über den konkreten Legebetrieb.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Verbraucher können sich durch Aufdruck über Haltungsform und Legebetrieb informieren. Zeichenfolge gibt auch Auskunft über den konkreten Legebetrieb

Herne..  Was wäre ein Osterfest ohne die beliebten Ostereier? Dabei soll nicht allein die bunt bemalte Schale bewundert werden – auch das Ei-Innere gilt es beim Verzehr zu beachten. „Das Ei ist vielseitig, lecker und gesund“, so Dagmar-Birgitt Heße, Ökotrophologin und Ernährungsberaterin bei der AOK Nordwest in Herne. Beim Einkauf sollen Verbraucher unbedingt die Stempel beachten. Sie liefern wichtige Hinweise zur Herkunft und Qualität.

Jedes Ei trägt einen Stempel. Dieser setzt sich aus drei Zeichenfolgen zusammen. Ein Beispiel: 2-DE-0135501. Die erste Ziffer verrät die Haltungsform: O steht für Ökologische Erzeugung, 1 für Freilandhaltung, 2 bedeutet Bodenhaltung, die Ziffer 3 Kleingruppenhaltung. Die Buchstabenkombination zeigt das Herkunftsland (DE für Deutschland). Anschließend folgt die individuelle Legebetriebsnummer samt Stallnummer. Dabei geben die ersten beiden Ziffern Auskunft über das Bundesland (05 = Nordrhein-Westfalen). Die nachfolgenden Stellen verweisen direkt auf den konkreten Legebetrieb.