Herner Grauwale tauchten 2014 insgesamt 16 673 Minuten ab

Auch das Rote Meer erkundeten die Herner Grauwale im vergangenen Jahr unterhalb der Wasseroberfläche. Dort fand auch der längste Tauchgang statt.
Auch das Rote Meer erkundeten die Herner Grauwale im vergangenen Jahr unterhalb der Wasseroberfläche. Dort fand auch der längste Tauchgang statt.
Foto: Herner Grauwale
Was wir bereits wissen
Die Herner Grauwale blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2014 zurück. Neben Tauchgängen gab es zahlreiche andere Aktivitäten, etwa Weiterbildungen.

Herne..  Elf Tage, 13 Stunden und 53 Minuten befanden sich die Herner Grauwale im vergangenen Jahr unter Wasser. Hinzu kamen unzählige Trainingskilometer im Hallenbad, bilanziert der Verein. Bei insgesamt 327 Tag- und Nachttauchgängen seien die Mitglieder an den verschiedensten Tauchorten gewesen. Der längste Tauchgang dauerte eine Stunde und 43 Minuten und fand im 28° warmen Wasser des Roten Meers in einer Durchschnittstiefe von zehn Metern statt. Mit 32 Minuten in einer Tiefe von 41 Metern sei der kürzeste Tiefgang aber auch der schwierigste gewesen: Er war der Bergung einer versunkenen, sehr teuren Kamera geschuldet und fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt, so Horst Peters von den Grauwalen.

Unter ihrem Motto „Tauchen mit Freunden“ organisierten die Grauwale in 2014 Kurse, Aus- und Weiterbildungen und Tauchfahrten ins In- und Ausland. In die Welt unter Wasser seien sie als vorsichtig agierende Gäste eingestiegen, um staunend die Schönheiten unter Wasser zu beobachten und zu bewundern. „Tauchen ist auch ein Sport, der in unserer meeresfernen heimischen Region erlebnisreich ist“, so Thomas Fingerhut, Vorsitzender des Vereins. „Obwohl die Sichtweite in unseren Seen oft etwas getrübt sein kann, wird die hautnahe Begegnung mit Hechten, Zandern, Welsen oder den verschiedenen Barscharten jedes Mal von neuem zu einem Erlebnis mit einer anderen Welt.“

Voraussetzung für das Eintauchen unter Wasser sei jedoch eine gründliche Ausbildung und eine gezielte Weiterbildung. Dazu gehöre nicht nur das regelmäßige Training im Hallenbad, sondern auch das Tauchen selbst zur Förderung der Taucherfahrung und Sicherheit. Unter Aufsicht geschulter „Grauwale“ würden diese Aufgaben sachkundig wahrgenommen. „Die Tauchsicherheit unserer Mitglieder ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres Vereins“, betont Fingerhut, der kurz vor Jahresende eine Zusatzausbildung für das Tauchen mit Behinderten absolvierte.

Zum Abschluss kam 2014 auch die vereinsübergreifende, bundesweit einmalige „Senioren-Gesundheitsstudie“, an der Sporttaucher aus drei Vereinen teilnahmen. Diese Studie war ein über zehn Jahre laufendes Projekt unter der medizinischen Leitung von Dr. Dirk Block, Ehrenmitglied der „Herner Grauwale“. Dabei ging es um die Erhaltung der Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter

Neue Ziele für dieses Jahr sind die Aus- und Weiterbildung von Schnorchel- zu Gerätetauchern und die Tauchfahrten zu heimischen Seen oder Fahrten ins Ausland.