Herner CDU fordert mehr Unterstellplätze für Kinderwagen

Die CDU-Stadtverordnete Gabriele Sopart besichtigt die neuen Unterstellplätze für Kinderwagen an der Kita Regenkamp.
Die CDU-Stadtverordnete Gabriele Sopart besichtigt die neuen Unterstellplätze für Kinderwagen an der Kita Regenkamp.
Foto: CDU
Was wir bereits wissen
Die Stadt hat an der Kita Regenkamp auf CDU-Intiative Unterstellplätze für Kinderwagen errichtet. Diese deckten aber nicht den Bedarf, so die CDU.

Herne..  Seit April 2013 fordert die CDU-Fraktion im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie die Schaffung von Unterstellplätzen an mehreren Herner Kindertagesstätten (wir berichteten mehrfach). „Jetzt stehen die ersten Unterstellplätze und werden zum Beispiel in der Kita am Regenkamp rege von den Eltern genutzt“, berichtet die CDU-Stadtverordnete Gabriele Sopart.

Hauseigene Wagen auf den Fluren

Bei einem Besuch der Kita mit ihrem CDU-Kollegen Michael Musbach habe sie dort die ersten Unterstellplätze für Kinderwagen begutachten können. Allerdings seien sie sehr überrascht gewesen, dass die von der Verwaltung in Auftrag gegebene Unterstell-Box nur Platz für circa zwölf Kinderwagen biete und ausschließlich für die Kinderwagen der Eltern bestimmt sei.

„Damit ist leider nur eine der Herausforderungen für die Verantwortlichen der Kita am Regenkamp gelöst“, betont Gabriele Sopart. Das Problem der Unterbringung der hauseigenen Wagen, die dringend für die U3-Kinder und die Dreijährigen benötigt würden, sei dadurch noch nicht behoben. Sie stünden weiterhin auf den Fluren der Kita. „Dies sei besonders schwierig, da es sich hier nicht nur um einfache Kinderwagen handelt, sondern teilweise um Modelle für zwei, drei oder sechs Kinder, die somit viel Platz wegnehmen“, so die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion. Dies könne keine dauerhafte Lösung sein.

Doch auch hier soll es künftig Abhilfe in Form eines Garten-Gerätehauses geben, in dem die Wagen sich und vor Witterungseinflüssen geschützt seien. „Sobald Stadtgrün und der Kämmerer grünes Licht geben, wird auch dieses Problem hoffentlich endlich der Vergangenheit angehören.“ Und: Selbstverständlich sei dies auch im Interesse der anderen Kindertageseinrichtungen, die ebenso auf Umsetzung der geeigneten Maßnahmen warteten.