Herner Biotonnen haben besonderes Filtersystem

1 Frau Gerstler, wie genau nehmen es die Herner mit der Mülltrennung?

Wie in den meisten anderen Städten wird in den meisten Ein- bis Vierpersonenhaushalten vorbildliche Mülltrennung betrieben. In den größeren Wohnanlagen klappt das oft nicht so gut. Je anonymer die Wohnsituation wird, desto schludriger werden die Leute mit der Mülltrennung.

2 Welcher Tonne stehen die Bürger offenbar etwas kritischer gegenüber als anderen?

Das ist die Biotonne für organische Abfälle, weil sie häufig stinkt. Deshalb sind all unsere neueren Biotonnen mit einem speziellen Filtersystem ausgestattet. Es sorgt für einen Feuchteausgleich und wirkt geruchtsneutralisierend. Wenn die Tonne an einem schattige Plätzchen anstatt in der prallen Sonne steht, lassen sich so Geruch und Madenbildung eindämme

3 Was gehört in die Biotonne?

In die Biotonne gehören unter anderem Obst- und Gemüseschalen, Brotreste, Eierschalen und Gartenabfälle. Auf keinen Fall darf Plastik rein, damit haben die Biokompostierungsanlagen ein großes Problem. Besser ist es deshalb, die Küchenabfälle in altes Zeitungspapier zu wickeln, sie in einem kleinen Eimer zu sammeln und alle ein, zwei Tage raus in die Mülltonne zu bringen.