Herner Arbeitsmarkt zeigt leichte Zeichen von Entspannung

Bei der Agentur für Arbeit und beim Jobcenter in Herne waren im Februar
Bei der Agentur für Arbeit und beim Jobcenter in Herne waren im Februar
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Herner Arbeitsmarkt zeigt Zeichen von Entspannung. Zwar stieg im Februar die Zahl der Arbeitslosen, aber sie sank im Vergleich zum Februar 2014.

Herne..  Die leichte Entspannung auf dem Herner Arbeitsmarkt setzt sich fort:

Im Februar ist die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr ein weiteres Mal saisonbedingt gestiegen. Insgesamt 10 332 Menschen waren bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Herne arbeitslos gemeldet. Verglichen mit dem Januar sind das zwar 121 Arbeitslose oder 1,2 Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote stieg damit leicht von 13,4 Prozent auf jetzt 13,5 Prozent an.

Doch der Blick auf das Vorjahr zeigt aktuell eine deutlich positive Tendenz. Im Februar vor einem Jahr zählte die Agentur nämlich knapp 300 Arbeitslose mehr in Herne. Die Arbeitslosenquote lag mit 13,8 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher als heute.

Der für diese Jahreszeit typische Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit hielt sich in diesem Jahr in Grenzen: Von Januar auf Februar hat sich die Arbeitslosigkeit in diesem Bereich um 21 Menschen oder 2,4 Prozent erhöht. Insgesamt hat sich die Jugendarbeitslosigkeit aber erfreulicherweise verringert: Heute sind mit knapp 900 Jugendlichen 103 (10,4 Prozent) weniger arbeitslos als im Februar vor einem Jahr.

„Im Februar sind in aller Regel die Nachwirkungen zum Jahreswechsel noch deutlich spürbar. Arbeitslosenzahlen schlagen zu dieser Jahreszeit immer wieder eindeutig statistisch zu Buche. Insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit steigt zu dieser Jahreszeit relativ stark an. Mit einer der Hauptgründe dafür ist der Abschluss der zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen zum Jahresende. Erfreulicherweise ist dies in aller Regel nur für eine kurze Zeitspanne“, fasst Esther Sondermann, Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Herne, die aktuellen Geschehnisse auf dem Arbeitsmarkt zusammen.