Herne-Bier mit Motiven aus der alten Brauereistadt

Teil des Flaschenettikets: das Schloß Strünkede.
Teil des Flaschenettikets: das Schloß Strünkede.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Es gibt ein „neues“ Herne-Bier: Es steckt in einer grünen Flasche, und auf dem Etikett sind lokale Sehenswürdigkeiten abgedruckt.

Herne..  Nanu, wird in Herne jetzt wieder Bier hergestellt? Über 20 Jahre nach der Schließung der Eickeler Hülsmann-Brauerei? Fans von Brinkhoff’s No.1 mögen das denken: Auf grünen Pils-Flaschen, die nun im Handel sind, pappt ein Etikett, auf dem „Herne“ steht, außerdem abgebildet: die Zeche Pluto, Schloß Strünkede und ein Kettenkarussell der Cranger Kirmes.

Das neue Gesicht der Flasche hat aber (leider) nichts mit einem Umzug der Dortmunder Brauerei nach Herne zu tun. Und das Herner Motiv ist auch nur eines von insgesamt 35 aus einer limitierten Sonder-Edition, die Brinkhoff’s nun auf den Markt gebracht hat.

Auf den 35 Etiketten werden dabei Industrie- und Baudenkmäler, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Ausflugsziele des Ruhrgebiets in Szene gesetzt. „Gerade hier bei uns im Ruhrgebiet fließen die Stadtgrenzen ineinander. Im Ruhrgebiet bedeutet Heimat mehr, als nur die Stadt, in der man geboren ist. Es ist Ausdruck einer Lebenseinstellung, die sich insbesondere im Wir-Gefühl der Menschen niederschlägt. Und dieser Zusammengehörigkeit möchte Brinkhoff’s No.1 mit der zweiten Ruhrgebiet-Edition ein Denkmal setzen“, sagt Marketing-Manager Andreas Thielemann.

Die Ruhrgebiets-Collagen, so die Brauerei, tragen die Handschrift des Bochumer Künstlers Fritz Godehardt und seiner Kunstrichtung „FritzArt“. Aber auch ein Blick „dahinter“ lohne sich: Die Bauchetiketten lassen sich von den Flaschen abziehen, auf deren Rückseiten befinden sich Informationen zu den Motiven, Wahrzeichen und Landmarken – auch zu denen aus Herne.