Heinz Erhardt lebt im Herner Kulturzentrum wieder auf

Thomas Glup in seiner Rolle als Heinz Erhardt.
Thomas Glup in seiner Rolle als Heinz Erhardt.
Foto: Elke Brochhagen
Was wir bereits wissen
Die Komödie „Das hat man nun davon“ wird am Dienstag in der Theater-Abo-Reihe gezeigt. Thomas Glup spielt den Willi Winzig.

Herne..  Willi Winzig ist wohl die bekannteste und beliebteste Figur des großen Heinz Erhardt. Was Thomas Glup daraus macht, ist am Dienstag, 14. April, in der Theater-Abo-Reihe im Kulturzentrum zu erleben, wo die Komödie „Das hat man nun davon“ ab 19.30 Uhr ihren Lauf nimmt. Thomas Glup schlüpft in der Produktion des Essener „Theaters im Rathaus“ in die Rolle von Heinz Erhardt und ist Willi Winzig, der Finanzbeamte.

Winzig ist einer von den Guten, ein skurriler, liebenswürdiger Kauz, den sein mitfühlendes Herz über die einzuhaltenden Vorschriften stolpern lässt. Er sieht die menschlichen Schicksale, die hinter jedem einzelnen Steuervorgang verborgen sind und gerät deshalb in so manche Zwickmühle zwischen Dienstvorschrift einerseits und Mitgefühl auf der anderen Seite. Immer hat er gehofft, die unangenehmen Steuerakten bis zur Pensionierung aufschieben und sie seinem Nachfolger überlassen zu können. Er bringt es einfach nicht übers Herz, die Bürger zur Kasse zu bitten, immer stellt er sich die schlimmsten Folgen vor: „Die Frau springt doch aus dem Fenster, bei dem Betrag!“ Außerdem kann er sich vor unerledigten Akten kaum noch retten, die Amtsstube wird immer kleiner und voller. Aber seine Versäumnisse kommen doch noch per Zufall eine Woche vor seiner Pensionierung heraus. Um einer Kürzung seiner Pension zu verhindern, rät ihm sein Vorgesetzter, Winzig soll die Rolle eines „Verrückten“ spielen, denn Unzurechnungsfähigkeit kann vor disziplinarischen Maßnahmen schützen ...