GMH-Gutachten: Solidarität mit den Beschäftigten der Stadt Herne

Die Verdi-Vertrauensleute der Stadt Dortmund unterstützen ihre Kollegen der Stadt Herne im – so drücken sie sich aus – „Kampf gegen die Pläne zur Zerschlagung des Gebäudemanagement Herne (GMH)“. Wie berichtet, hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ein Gutachten zur „Optimierung“ der kommunalen Immobilien erstellen lassen, Verdi in Herne sieht darin einen „Frontalangriff auf GMH“.

Wieder einmal, heißt es in der Stellungnahme aus Dortmund, sollten hier für die Unterfinanzierung einer Kommune Jobs abgebaut werden, wieder einmal falle den Verantwortlichen einer Stadt nichts anderes ein, als ihre Beschäftigten für die verfehlte Finanzpolitik im Bund und Land in Haftung zu nehmen. Und wieder einmal seien Verantwortliche einer Kommune nicht in der Lage, der Politik eindeutige Zeichen zu setzen. Sie trauten sich nicht zu sagen: Bis hierher und nicht weiter, wir lassen uns unsere Stadt nicht kaputt machen, sagt Horst Kortwittenborg, Sprecher der Verdi-Vertrauensleute der Stadtverwaltung Dortmund.

Die Folgen seien auch für die Bürger verheerend, denn ein Personalabbau in der Stadtverwaltung bedeute auch immer einen Verlust an Dienstleistung und Service für alle Menschen in der Stadt.