Kulturhauptstadt
Gesucht: Büdchen mit Sinn für Design
22.06.2009 | 19:25 Uhr 2009-06-22T19:25:00+0200Kulturhauptstadtprojekt „Designkiosk.2010” sucht noch Mitstreiter in Herne. „Spannendes Umfeld” wäre von Vorteil.
„Design” und „Kiosk”: Das sind zwei Begriffe, die bisher nicht so recht zusammenpassten. Die Kulturhauptstadt 2010 will zusammenführen, was anscheinend doch zusammengehört. Das Projekt „Designkiosk.2010” will an 30 typischen Ruhrgebietskiosken handwerklich gearbeitete Produkte von 30 Designern vertreiben und beide auf diese Art vernetzen. Die Produkte können an den Kiosken gekauft werden. Um die komplette Edition erwerben zu können, müssen Besucher im nächsten Jahr eine Reise über die Designkiosk-Route durch das Ruhrgebiet antreten. Auf der Tour sehen sie in den Kiosken aber nicht nur die Designobjekte, sondern auch das Umfeld.
Zwei Herner Kioske haben sich bereits gefunden: Die „Getränke Oase” am Westring 55 in Herne-Mitte und der Kiosk am Denkmal in Sodingen, Mont-Cenis-Straße 249. Weitere „Buden”, die an den Umsätzen beteiligt werden, können sich bewerben. Sie sollten bestimmte Voraussetzungen erfüllen. „Zum einen sollten sie begehbar und möglichst inhabergeführt sein”, sagt der Kulturmanager Guido Röcken, der seit Mitte letzten Jahres an dem Projekt arbeitet. „Zum anderen sollten sie Besuchern ein spannendes Umfeld bieten. Das können industriekulturelle oder kreativ genutzte Orte sein, also Ateliers und Werkstätten, Theater, Museen oder die Spielorte der Ruhr.2010.”
Ausgangspunkt der Route ist Bochum. Von dort aus geht es weiter über Essen, Mülheim, Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen, Herten, Recklinghausen, Herne, Castrop-Rauxel nach Dortmund, Unna und Hattingen.
ONLINE www.designkiosk-ruhr.de
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