„Gemeinnützige“ investierte zwei Millionen Euro in Sanierung

Blick auf die
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Foto: Gemeinnützige
Was wir bereits wissen
Die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft investierte in der Vergangenheit fast zwei Millionen Euro, um ihre Bestände in Wanne-Mitte zu sanieren.

Herne..  „Jetzt Wanne!“ – das Motto des Stadtumbaus in Wanne-Mitte hat sich auch die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel zu eigen gemacht. Fast zwei Millionen Euro investierte die Genossenschaft, um ihre Bestände im Herzen von Wanne zu modernisieren.

Ihre Maßnahmen wurden mit etwa 200 000 Euro aus dem Topf des Stadtumbau-Programms gefördert. „In Wanne bewegt sich etwas. Das war für uns der Auftrag, im Sinne unserer dort lebenden Mitglieder zu handeln“, heißt es in einer Mitteilung des Vorstands mit Blick auf die jetzt beendete Sanierung und Verschönerung zahlreicher Häuser aus dem Bestand.

Oberbürgermeister Horst Schiereck hatte die Parole ausgegeben, „Wanne als Wohnstandort attraktiver zu machen“, um das Stadtteilzentrum zu stärken. Dieser Aufgabe stellte sich die „Gemeinnützige“, die in Wanne-Mitte über 2000 Einheiten verfügt, gleich mehrfach. Der größte Anteil der Kosten floss in die Umbaumaßnahme der Häuser an der Robert-Koch-Straße 6-12. Dort können die Nutzer jetzt nicht nur – barrierearm, behinderten- und seniorengerecht – vier angebaute Aufzugsanlagen nutzen, sondern auch 36 sanierte Balkone. Die Dämmung der Fassaden und Kellerdecken, die Renovierung der Treppenhäuser, die Erneuerung der Dacheindeckung und -entwässerung sowie die Neugestaltung der Außenanlagen kosteten 1,44 Millionen Euro. Gefördert wurden die Maßnahmen an der Robert-Koch-Straße mit rund 133 000 Euro aus dem Programm „Stadtumbau“.

Weitere „Jetzt-Wanne-Baustellen“ der 3500 Mitglieder zählenden Genossenschaft lagen an der Overhofstraße 16-18, an der Freisenstraße 20, an der Stöckstraße 88-106, an der Johannesstraße 31-38 sowie an der Laurentiusstraße 21 und 35-39. Dort wurden u.a. ein Aufzug angebaut, Balkone saniert, die Außenanlagen verschönert und der Innenhof neu beleuchtet. Weiteres Plus für die dort wohnenden GWG-Mitglieder: Dank einer neuen Dämmung der Fassaden werden voraussichtlich die Energiekosten sinken.

„Tag der offenen Wohnung“ am 14. Februar

Am morgigen Samstag lädt die Genossenschaft von 10 bis 16 Uhr zum „Tag der offenen Wohnung“ ein. In der Geschäftsstelle (Stöckstraße 22) berät das Vermietungsteam über die Angebote der GWG. Zudem können Interessierte gemeinsam mit Experten ihre „Wunsch-Wohnung“ besichtigen.