Gehen mit und ohne Stock beim Walk in Herne

Der Walk in Herne startet am 22. März  an der Akademie Mont-Cenis in Herne. l
Der Walk in Herne startet am 22. März an der Akademie Mont-Cenis in Herne. l
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Der Turnverein Börnig-Sodingen richtet die zehnte Walking-und Nordic-Walking-Veranstaltung an der Akademie Mont Cenis aus.

Herne..  Ganz ehrgeizige Nordic-Walker nehmen die Stöcke unter den Arm, sie rennen, um einen Platz auf dem Podest zu ergattern. Das berichtete Manfred Gallwitz vom Turnverein Börnig-Sodingen (TBS) am Donnerstag bei der Vorstellung des zehnten „Walk in Herne“. Daran kann man sehen, wie wichtig manche Sportler die größte Walking- und Nordic-Walking-Veranstaltung in NRW nehmen – und wie unsportlich sie reagieren.

Die Westfalenwalkserie wird am Sonntag, 22. März, um 12 Uhr an der Akademie Mont Cenis eröffnet, und zum Jubiläum gibt es etwas Neues: Die Teilnehmer nutzen das Gebäude nicht nur als Start und Zielort, sondern durchqueren es bei jeder Runde. Die Veranstalter erhoffen sich davon mehr Gäste bei einem Event, der bislang „immer sehr geringe Zuschauerzahlen“ hatte, so Gallwitz.

Nicht nur der Walk in Herne feiert Jubiläum, auch der TBS, der in diesem Jahr auf eine 125-jährige Geschichte zurückblickt. Seit 2006 organisiert der Club diese Veranstaltung, bei der es auch im März wieder heißen soll: „Starten unter Palmen“. Ein derartiges Gebäude als Startplatz, das gebe es sonst nirgendwo, sind sich die Veranstalter sicher. Mit 450 Laufbegeisterten fing der TBS an, diesmal hofft er, die 600-er-Marke zu knacken. Zumal es auch erstmalig einen Staffellauf von dreimal sieben Kilometern Länge geben soll. In gemischten Dreierteams wird die Strecke absolviert; dass es entweder zwei Herren und eine Dame oder ein Herr und zwei Damen sind, ist eherne Vorschrift. Für die Einzelkämpfer werden wieder drei Streckenlängen angeboten: fünf, 14 und 21 Kilometer. Die Fünf-Kilometer-Strecke führt über die Halde Uhlenbruch und streift den Stadtgarten. „Die Strecke ist nicht besonders anspruchsvoll, eine Runde von sieben Kilometern hat gerade mal einen Höhenunterschied von 100 Metern“, machte Gallwitz deutlich.

Gut für die Gesundheit

Im Boot mit den Veranstaltern sitzt auch die AOK, die die gesundheitlichen Vorzüge des Laufens an Stöcken hervorhebt: „Durch den Stockeinsatz werden die Gelenke entlastet und Muskeln insgesamt mehr beansprucht. Das nützt auch der Rückenmuskulatur“, erläuterte Diplom-Sportlehrerin Martina Ries. Anmeldungen zum Sport-Ereignis unter www.walkinherne.de oder bis eine Stunde vor dem Start vor Ort.

Wer neben dem sportlichen auch den gesellschaftlichen Reiz des Nordic Walking sieht, kann beim Nordic-Walking-Treff mittwochs, 18 Uhr, an der Akademie und montags, 9 Uhr, an der Eissporthalle mitmachen (Informationen bei Karin und Jürgen Czwikla, HER 35 500).

Die AOK startet im März ein Nordic-Walking-Programm unter dem Titel „An die Stöcke, fertig, los“ im Gysenbergpark. Mehr dazu im Internet unter aok.de/nordwest/kundencenter/filiale/Herne/de.