Das aktuelle Wetter Herne 14°C
Die Linke

„Friedensgespräche“ sind gescheitert

22.09.2010 | 19:02 Uhr
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
In zwei Fraktionen aufgespaltet ist die Partei Die Linke im Herner Rathaus: Ratsgruppe Die Linke und die Linksfraktion konnten sich nicht darauf verständigen, wieder eine Fraktion zu bilden. Montage: Thomas Schild

Herne.Die Gespräche zwischen der Fraktion Die Linke und der Linksfraktion über eine Einigung nach der Spaltung im Winter sind gescheitert. Die Bildung einer Fraktion ist damit in weite Ferne gerückt.

Ob die abtrünnigen Ratsmitglieder Günter Nierstenhöfer, Rainer Kielholz und Gabriele Bitzer von der Linksfraktion in der Partei bleiben dürfen, entscheidet sich möglicherweise schon am kommenden Wochenende – wenn die Landesschiedskommission tagt.

Zur Erinnerung: Das Trio war nach monatelangem Zoff aus der fünfköpfigen Fraktion von Die Linke ausgestiegen und hatte die Linksfraktion gegründet; Folge war ein Parteiausschlussverfahren. Die Aussteiger wollen in der Linkspartei bleiben. Die Schiedskommission gab den zerstrittenen Blöcken im Mai die „Hausaufgabe“, aufeinander zuzugehen. Mit dem Ziel: wieder eine schlagkräftige, fünfköpfige Fraktion im Rathaus zu bilden.

Vergeblich. „Die Gräben sind unüberbrückbar“, sagt Die Linke-Sprecher Daniel Kleibömer der WAZ, nicht zuletzt auch politisch. Günter Nierstenhöfer, Fraktionschef der Linkspartei, äußert sich ähnlich: „Die Chemie stimmte nicht.“

Nun blicken beide Seiten gespannt auf das Urteil der Schiedskommission. Egal, wie es ausgeht: Der Streit geht möglicherweise demnächst in eine neue Runde, kann doch die nächste Instanz angerufen werden.

Michael Muscheid

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
27.09.2010
03:04
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von falsche Personen | #50

Nicht schlecht # 49 !

Restringiert muß man die Typen von der Hauptstraße bezeichen, die ohne Lügen nicht über den Tellerrand gucken können, haben jedoch Einiges schon !!! damit erreicht !!!

Intellekt / Intelligenz ???

26.09.2010
22:12
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von blomquist | #49

ACH HERRJEH.....
WARUM SCHLIEßEN DIE LINKE IN HER NICHT IHR BÜRO? SIE BRINGEN NICHTS; AUCH DIE ABSPALTER WERDEN SO GRUNDSATZLOS RUMDÜMPELN WIE GEHABT. DIE SIND ZU DOOF, VERKRACHT, UND PEINLICH. WAS MACHT HERR KIELHOLZ DA? DER IST DOCH EIGENTLICH VIEL ZU FEIN FÜR DIESEN RESTRINGIERTEN NICHTSNUTZ-HAUFEN.

26.09.2010
18:38
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von lobo | #48

Es paßt alles, was in diesem Kreisverband über die Bühne geht, denn der Geschäftsführer

hat in 90,8

ein lügenvolles Interview abgegeben, jedoch Unterlagen an die Schiedskommission beweisen das Gegenteil.

Weiter so... die Bevölkerung wirds belohnen.

25.09.2010
19:34
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von reinhold b | #47

@46
letzter Satz
..und genau das sollten die Wähler/Bürger erfahren, bis sie es einsehen warum das X an der wirklich falschen Stelle war.
Danke 46

25.09.2010
19:18
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von Schnauzevoll | #46

Müsst Ihr Volltrottel eigentlich den persönlichen Hickhack hier im Forum austragen.
Außerdem sieht doch kein Mensch die politische Arbeit (was auch immer beide Fraktionen darunter versthen), da deise offensichtlich nicht stattfindet.
Hier zocken Linke Sozialschmarotzer die Herner Bürger ab, mehr nicht.

25.09.2010
14:07
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von Gundula Graustmir | #45

Das Nierstennet als pulsierende Hauptschlagader im sozialen politischen Gefüge in Herne ( dieser Satz-Inhalt kann bereits ein Lacher sein ) , inklusive der Linksfraktion mit Geschäftsführung und Beipack(!) - sprich Ausschussmitglieder - , sind ein wahres Gräuel für die gute politische Landschaft im Herzen des Ruhrgebiet-es.
Auf so machen Müll kann Herne verzichten.

25.09.2010
13:08
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von das muss man mal sagen dürfen | #44

@43
Hätten so mal ca.7% der Wähler (nicht der Bevölkerung in Herne gedacht / geringe Wahlbeteiligung) , dann gäbe es seit Winter 2009 nicht laufend diese unmöglichen Artikel , jedoch hätte Herr Muschied dann auch weniger zu berichten.
Und, und das ist besonders zu beachten, dann hätte Frau Beuermann niemals den Listenplatz 1 der Landesliste erhalten. Das Abstimmungsverhalten der Delis auf dem Landes-Wahl-Parteitag resultiert aus dem guten Abschneiden der Linken in Herne.
Und dem langen Stillschweigen aus wirtschaftlichen Interesse der 3 Abtrünnigen.

25.09.2010
12:53
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von gerda aus boernig | #43

So ein Theater bei den Linken. Da wähle ich lieber die SPD.

25.09.2010
12:46
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von das muss man mal sagen drüfen | #42

@36
Anhand der öffentlich wahr zu nehmenden Inkompetenz der Linksfraktion in Herne, zeichnet sich einmal mehr deutlich ab, wie sozialer politischer Stillstand und politische Planlosigkeit aussehen kann.
Vom Vorsitzenden und dem fast senil wirkenden anderen Mandatsträger hat man nicht anderes erwartet. Bei der Stellvertreterin was es im Vorfeld bereits offenkundig.
Die Linke kann froh sein wenn sie diese schlechten Vorbilder sozialer Politik sanft los wird.
Kommt es allerdings zu weiteren Instanzen , schadet das nicht nur der Linkspartei, sondern auch dem politischen Wirken aller im Rat vertretenen Parteien.
Das fördert Politikverdrossenheit.

25.09.2010
10:57
„Friedensgespräche“ sind gescheitert
von Herr Ernie | #41

#40
In welchen Vereinen?
Ich brauch die Info, damit ich dort austreten kann.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3747564/create

Aktuelle Fotos und Videos
Klangwelten
Bildgalerie
Konzert
Schmieden wie früher
Bildgalerie
Im LWL-Museum
Kasinoverein Harmonie Unser Fritz
Bildgalerie
Saisoneröffnung
Shooting XXL
Bildgalerie
Fotoshooting
Aus dem Ressort
Rot-Grün einigt sich auf Sanierungsplan für Herne
Haushalt
Die rot-grüne Ratsmehrheit hat sich Mittwochabend auf einen Haushaltssanierungsplan bis zum Jahr 2021 verständigt. Das Paket aus 20 Sparmaßnahmen und Abgabenerhöhungen soll den maroden Haushalt um rund 7 Millionen Euro entlasten.
Es gibt wieder Bauland in Herne
Wohnungsmarkt
In Herne und Wanne-Eickel wird wieder gebaut. 34 Flächen sind in der Entwicklung, auf insgesamt 26 Hektar wird Platz geschaffen für knapp 630 Häuser und Wohnungen. Die ersten 120 Bauplätze sind bereits in der Vermarktung.