Fragen und Antworten
28.08.2009 | 21:07 Uhr 2009-08-28T21:07:00+0200Alle Fragen und Antworten gibt es hier. Nur wo man am Sonntag sein Kreuzchen setzt, muss jeder selbst entscheiden.
„Wer nicht wählen geht, darf hinterher auch nicht meckern!”, mahnt Holger Otto. Der Leiter des Wahlteams der Stadt Herne hofft auf eine rege Wahlbeteiligung der Herner Bürger bei ihrem zweiten Urnengang im Superwahljahr 2009. Am Sonntag, 30. August, dürfen sie wieder ihre Stimmen abgeben – diesmal bei der Kommunalwahl.
Wer darf wählen gehen?
In Herne sind 124 598 Personen wahlberechtigt. Die Wahlberechtigung haben alle Bürger, die die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedsstaates der Europäischen Gemeinschaft besitzen, ihren Wohnsitz seit mindestens 16 Tagen vor der Wahl in Herne und zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Sechs Herner werden übrigens am Sonntag 16 – und somit wahlberechtigt.
Wann und wo wird gewählt?
Die 126 Wahllokale in Herne haben am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In seiner Wahlbenachrichtigung kann der Wähler erfahren, wo er seinen Stimmzettel abgeben muss. Zwei Wahllokale mussten kurzfristig verlegt werden: Das Wahllokal in der Feuerwehrwache an der Sodinger Straße wurde in die Schillerschule (Schillerstraße 51) verlegt, das im Haus Deese in Holsterhausen in die Horstschule nebenan.
Was passiert, wenn man am Wahltag verhindert ist?
Noch bis Freitagabend, 18 Uhr, kann an den üblichen Stellen die Briefwahl beantragt werden. Selbst, wenn man kurzfristig erkrankt, ist man aber nicht von der Wahl ausgeschlossen. Am Samstag (29.) von 7 bis 16 Uhr und Sonntag (30.) von 7 bis 15 Uhr können im Herner Rathaus Briefwahlanträge gestellt und die Wahlunterlagen bis Sonntag (30.), 16 Uhr, abgegeben werden.
Wofür geben die Herner ihre Stimme ab?
Auf drei Stimmzetteln muss der Wähler sein Kreuzchen setzen. Eine Stimme gibt er für einen der vier Oberbürgermeisterkandidaten ab (weißer Stimmzettel). Mit dem hellgrünen Zettel bestimmt man die 58 Mitglieder (plus Überhangmandate) des Rates. Davon wird die Hälfte der Vertreter in den 29 Kommunalwahlbezirken direkt gewählt und die übrigen Vertreter nach Listen für das gesamte Wahlgebiet der Stadt. Die dritte Stimme (rosa Stimmzettel) wählt die Mitglieder der Bezirksvertretungen der vier Herner Stadtbezirke.
Wann gibt es die ersten Ergebnisse?
Hochrechnungen im Vorfeld gibt es bei dieser Wahl nicht. Sobald die Wahllokale geschlossen werden, beginnt ein Teil der insgesamt 1168 Wahlhelfer mit der Auszählung der Stimmen – zuerst die für den Oberbürgermeisterkandidaten, dann diejenigen für die Ratswahl, schließlich die Bezirksvertretungsstimmen. Zwischen 19.30 und 20 Uhr steht dann das komplette Wahlergebnis fest. Nach der Überprüfung aller Daten wird am Donnerstag, 3. September, das amtliche Ergebnis der Wahl verkündet.
Wo erfährt man, wie die Wahl ausgegangen ist?
Ab 18 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, im Foyer des Herner Rathauses den Wahlausgang mitzuverfolgen. Sobald die Stimmen ausgezählt und geprüft worden sind, werden die Ergebnisse den Bürgern über Leinwand präsentiert. Wer will, kann sich auch im Internet informieren.
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