Filmwelt erzählt in den SchulKinoWochen vom Zusammenleben

Ansel Elgort (l.) und Shailene Woodley in einer Szene des Films „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, in Herne zu sehen im Rahmen der SchulKinoWochen ab 22. Januar.
Ansel Elgort (l.) und Shailene Woodley in einer Szene des Films „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, in Herne zu sehen im Rahmen der SchulKinoWochen ab 22. Januar.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Das Kino wird zum Klassenzimmer, wenn am 22. Januar die achten SchulKinoWochen NRW starten. Auch die Herner Filmwelt ist mit sechs Filmen dabei.

Herne..  Sie setzen sich in diesem Jahr mit den Themen Migration und Inklusion auseinander. Motto ist „Zusammen leben. sehen. lernen.“

Veranstaltet wird die Reihe von „Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz“ und „Film und Schule NRW“, einer gemeinsamen Initiative des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums. Sie suchen das Filmprogramm aus, während Markus Koether als Chef der Filmwelt bis 4. Februar bis zu sechs seiner Säle für die Aufführungen jeweils um 11 Uhr zur Verfügung stellt.

Wie immer werden verschiedene Altersgruppen angesprochen. So richtet sich etwa der verfilmte Kinderbuch-Klassiker „Das kleine Gespenst“ an Besucher ab der ersten Klasse. Erzählt wird die Geschichte eines weißen Gespenstes, das sich im Sonnenlicht schwarz verfärbt und so die Leute erschrickt. Für Kinder ab der zweiten Klasse eignet sich „Der blaue Tiger“. Das Tier hat bei Johanna und Martin im Botanischen Garten Zuflucht gefunden. Seitdem ist der heruntergekommene Park eine grüne Oase geworden. Zur Vorstellung am Freitag, 23. Januar, bietet die Medienpädagogin Anja Schmid eine Einführung und eine Diskussion nach der Vorstellung an. Das gilt auch für die Vorstellung am Mittwoch, 4. Februar, wenn „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ läuft, ein Film über eine Freundschaft zweier ungewöhnlicher Jungen, dem hochbegabten Oskar und dem „tiefbegabten“ Rico.

Die Literaturverfilmung „Das fliegende Klassenzimmer“ nach Erich Kästner wird am 27. Januar durch ein Filmgespräch mit der Drehbuchautorin Henriette Piper ergänzt (dritte bis sechste Klasse). Ergreifend ist die Liebesgeschichte zwischen der 16-jährigen krebskranken Hazel und Augustus in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (ab achte Klasse), während „Monsieur Claude und sein Töchter“ das Thema „Multikulti“ von der heiteren Seite nimmt (ab neunte Klasse).

Der Eintritt kostet für die Schüler drei Euro. Lehrkräfte und Begleiter haben freien Eintritt. Infos und Anmeldung unter 0251 5913055 oder im Internet unter