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Großbrand

Feuerwehr muss einen Tag nach Großbrand in Herne weiter löschen

12.05.2013 | 12:10 Uhr
Glutnester in der Ruine des abgebrannten Lidl-Marktes flammen immer wieder auf: Auch am Sonntag war die Feuerwehr in Wanne-Eickel noch im Einsatz.Foto: Gero Helm

Wanne-Eickel.  Auch einen Tag nach dem Großbrand ist die Feuerwehr weiter im Einsatz: In der Ruine des niedergebrannten Lidl-Marktes in Wanne-Eickel flammen immer wieder Glutnester auf. Die Polizei ermittelt, wie das Feuer entstanden ist - und ob es einen Zusammenhang zu einem in der Nähe ausgebrannten Auto gibt.

Auch einen Tag nach dem Brand der Lidl-Filiale an der Hammerschmidtstraße in Wanne-Eickel ist die Feuerwehr noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Immer wieder müssen am Sonntag Glutnester bekämpft werden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Polizei wollte sich am Sonntag nicht äußern.

Der Grund, warum die Lidl-Filiale komplett ausgebrannt ist, bleibt vorerst unklar. Die Polizei berichtete am Samstag in einer kurzen Mitteilung,  dass die Kriminalpolizei zur Klärung der Brandursache - technischer Defekt, fahrlässige oder vorsätzliche Brandlegung - in alle Richtungen ermittele. Am Sonntag wollte die Polizei keine weitere Auskunft geben und verwies auf die Pressemeldung vom Vortag.

Bei der Feuerwehr hieß es, dass in der Nähe des Supermarktes in der Nacht  ein Pkw gebrannt habe. Dieser sei gelöscht worden, anschließend sei die Feuerwehr wieder eingerückt. Kurze Zeit später stand dann der Lidl-Markt in Flammen und die Feuerwehr fuhr erneut an die Hammerschmidtstraße.

Feuer in Discounter-Filiale

Auch am Sonntag entdeckte die Feuerwehr immer wieder Glutnester

Alarmiert wurde die Feuerwehr am Samstag gegen 5 Uhr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein Vollbrand gemeldet, deshalb wurde für Herne Vollalarm gegeben: Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr übernahmen den Grundschutz für die Stadt, während die Berufsfeuerwehr das Feuer in Wanne-Eickel bekämpft.

Lesen Sie mehr:
Lidl-Filiale in Herne am Samstagmorgen ausgebrannt

In Wanne-Eickel ist am Samstagmorgen die Filiale eines Discounters komplett ausgebrannt. Gut fünf Stunden haben mehr als 50 Einsatzkräfte gegen das Feuer angekämpft. Die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.

Mit massivem Einsatz von Löschwasser wurde zunächst versucht, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Das THW rückte zudem an und brach eine Wand des Supermarktes ein, damit die Wehr besser vorrücken konnte. Mit Erfolg: Ab 9 Uhr waren die Einsatzkräfte mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, so ein Feuerwehrsprecher weiter. Die aber ziehen sich bis auf Weiteres hin, weil es nach wie vor Glutnester gibt. Grund: Die Discounter-Decke ist ins Gebäude gefallen, darunter, so die Feuerwehr, bildeten sich Glutnester.

Michael Muscheid



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