„Feuer und Flamme“ taucht Marienkirche in ein neues Licht

Sie stellen das Projekt „Feuer + Flamme" vor: Myriel Rohrbach, Roger Rohrbach, Gereon Gwosdek und Birgit Baier (v.l.) mit dem Ankündigungsplakat vor der Marienkirche.
Sie stellen das Projekt „Feuer + Flamme" vor: Myriel Rohrbach, Roger Rohrbach, Gereon Gwosdek und Birgit Baier (v.l.) mit dem Ankündigungsplakat vor der Marienkirche.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Das Gotteshaus an der Herzogstraße öffnet am Pfingstsonntag von 19 bis 24 Uhr. Poetry Slam und offenes Singen stehen auf dem Programm.

Herne..  Die Kirche in ein anderes Licht tauchen, das wollen die Jugendleiter der Marienkirche in Eickel am Pfingstsonntag. Unter dem Motto „Feuer und Flamme“ wird die das Gotteshaus an der Herzogstraße seine Pforten zu einer doch sonst eher ungewöhnlichen Zeit öffnen: von 19 bis 24 Uhr. Ungewöhnlich wie spannend auch das Programm, das an diesem Abend geboten wird.

„Es wird eine Poetry Slam Show geben“, so Mitorganisatorin Birgit Baier. „Dazu haben wir den bekannten Poetry Slammer Jan Bühlbecker eingeladen. Er wird die Show moderieren“, so die Jugendleiterin. „Wir möchten an diesem Abend auch jene erreichen, die lange nicht da waren“, so Roger Rohrbach, der gemeinsam mit seiner Schwester Myriel an dem Projekt arbeitet. Doch keine Sorge: „Wir werden auf niemanden zugehen und sagen, er soll nun jeden Sonntag in die Kirche kommen“, betont Roger Rohrbach und schmunzelt. Gereon Gwosdek betont: „Die Kirche an diesem Abend in Form einer Bühne modern gestalten, damit sie neu erlebt werden kann, das ist unser Ziel.“

Dass ihr Konzept sicherlich aufgehen wird, bewies sich bereits im vergangenen Jahr, als sie das Projekt „Feuer und Flamme“ zu Pfingsten in der Kirche erstmalig veranstalteten. „Damals strömten viele Leute in unsere Kirche. Manche wollten nur schauen, manche beteiligten sich an dem Programm“, so Birgit Baier.

Und ebenso soll es auch in diesem Jahr laufen. Beginn ist um 19 Uhr. Die Poetry Show startet um 19.30 Uhr, anschließend geht es um 21.30 Uhr in der Kirche mit einem offenen Singen weiter. „Die Vielfalt der Kulturen soll an diesem Abend im Vordergrund stehen“, betont Baier. „So wie die Feuerzungen auf die Jünger herunterkamen und sie begannen, in fremden Sprachen zu sprechen, möchten wir am Pfingstsonntag erreichen, dass die Menschen wenigstens einander zuhören und aufeinander zugehen“, betont die Mitorganisatorin.