FDP kämpft mit kleinem Betrag ums Überleben

Nach den Wahlschlappen plant die FDP nun Zuschüsse durch festgelegte Mitgliedsbeiträge. Ein Jahresbeitrag von 25 Euro würde laut Rechnung schon genügen, um die kommenden Wahlkampagnen finanzieren zu können. Was Thomas Bloch, Kreisvorsitzender der Partei davon hält, verriet er WAZ-Mitarbeitern Jimena Salloch.

1 Halten Sie die Zusatzbeiträge für die Mitglieder für angemessen?

Dass es sich hier um eine sinnvolle Maßnahme handelt, davon bin ich überzeugt. Anders als in anderen Parteien ist die Spendenbereitschaft bei uns ja nicht so überragend hoch. Insofern ist es in Ordnung, hier zur Kasse zu bitten. Es geht schließlich ums Überleben.

2 Ist die geforderte Summe von 25 Euro im Jahr für Sie in Ordnung?

Ich denke schon, dass die Summe etwas bewirken kann, vor allem für das Wahljahr 2017. Ich vertraue da voll und ganz Marco Buschmann (Bundesgeschäftsführer der FDP). Der kann schließlich rechnen.

3 Hat die FDP für Sie eine Zukunft?

Man kann das verspielte Vertrauen der Wähler nicht an einem Tag zurückgewinnen. Aber ich glaube, dass unser Bundesvorsitzender Christian Lindner mit seiner Linie einen guten Kurs fährt. Wir müssen gradlinig bleiben und dürfen uns nicht verbiegen lassen. Wir müssen Geduld haben.

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