EvK als 43. Darmzentrum im Land zertifiziert

Darf sich nun Darmzentrum nennen: das Evangelische Krankenhaus, kurz EvK. Foto:Wolfgang Quickels
Darf sich nun Darmzentrum nennen: das Evangelische Krankenhaus, kurz EvK. Foto:Wolfgang Quickels
Foto: WAZ

Herne.. Das Evangelische Krankenhaus darf sich ab sofort „Darmzentrum“ nennen - und ist damit eins von 43 in NRW. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das EvK geprüft und jetzt mit „summa cum laude“ zertifiziert.

Eine der zu erfülllenden Voraussetzungen für das Zertifikat war eine Mindestzahl von 50 behandelten Darmkrebsfällen im Jahr, 2009 wurden am EvK sogar 120 Darmkrebs-Patienten medizinisch versorgt. Die Therapie erfolgt in enger Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten im Stadtgebiet, den entsprechenden Abteilungen am EvK, am Marienhospital Herne und in der Augusta-Kranken-Anstalt Bochum sowie mit verschiedenen Selbsthilfegruppen. Leiter des Darmzentrums ist Prof. Dr. Matthias Kemen, Chefarzt der Klinik für Viszeralchirurgie am EvK, sein Stellvertreter ist Dr. Markus Freistühler, Chefarzt für Innere Medizin und Facharzt für Gastroenterologie. Teil der Arbeit des Darmzentrums ist die wöchentlich tagende Tumorkonferenz, bei der Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Viszeralchirurgen aus allen beteiligten Einrichtungen zusammen kommen, um gemeinsam für jeden betroffenen Patienten einen individuellen Therapieplan zu entwickeln.

Das EvK ist seit zwei Jahren auch zertifiziertes Referenz- und Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie, das heißt für Dick- und Enddarmerkrankungen.