ETST hat sich etabliert

Foto: Haenisch / waz fotopool

Immer dienstags, immer 20 Uhr, immer zwei Stunden: Das Format ETST hat sich etabliert, auch wenn seine „Erfinder“ die Veranstaltung zur Einleitung einer neuen Kunstveranstaltung in den Flottmann-Hallen immer noch nicht groß ankündigen. Wer bei Flottmann im Verteiler ist, erfährt davon, Freunde dürfen mitgebracht werden.

Hinter „Essen-Trinken-Sehen-Tun“, so die Langform, verbirgt sich die Idee, Kunst im Aufbau zu zeigen, immer vier Tage, bevor die jeweilige Ausstellung eröffnet wird. Der Herner Erich Füllgrabe tritt im Laborkittel als Wissenschaftler auf, der durch den Abend führt, der mit Musik, Interview, Film oder Performance zwischen 50 und 80 Besucher unterhält. „Wir bekommen dadurch noch mal ein anderes Publikum“, freut sich Initiatorin Jutta Laurinat, Verantwortliche für die Ausstellungen im Herner Süden, über den Erfolg der im Januar 2013 eingeführten Reihe. Sie soll neugierig machen auf die jeweils anstehende Ausstellung. „Viele kommen dann auch zur Eröffnung.“ Schön findet sie, wenn sich durch ETST etwas Neues entwickelt. So sorgt Siegfried Fiebiger aus Teutoburgia, einst Interviewpartner, jetzt als Hobbykoch an den Abenden für das E.