Engel gibt es doch
18.10.2009 | 16:45 Uhr 2009-10-18T16:45:00+0200
„Zugabe! Zugabe!”, riefen die rund 800 Gäste in stehenden Ovationen am Samstagabend im Kulturzentrum Herne. Das Gospelprojekt-Ruhr e.V. legte sein erfolgreiches Musical „Ein Engel?”, das zuletzt 1999 aufgeführt wurde, neu auf, um es am Wochenende vor insgesamt 1500 Zuschauern zu präsentieren.
„Wir haben über 500 Anfragen aus ganz Deutschland bekommen und uns gedacht: Warum nicht nochmal?”, erklärte Cordula Bremer vom Gospelprojekt Ruhr. Neue Kostüme, neue Musik und eine professionellere Organisation ließen das Publikum in Begeisterungsstürme ausbrechen. Es war ein imposanter Anblick: Der „Engelschor” aus über 200 Kindern war fast an jeder Szene beteiligt. In goldenen Kostümen und mit Engelsstimmen verursachten sie Gänsehaut bei den Zuschauern.
Das Stück handelt von demMädchen Sabrina, dass in seiner Schulklasse gemobbt wird. Gott schickt Sabrina den Engel Angelino zu Hilfe und die beiden schließen Freundschaft. Er ist nur für sie sichtbar und mit himmlischer Unterstützung schaffen die beiden es, Sabrinas Problem zu lösen. Aber Sabrina wacht auf und muss feststellen, dass alles nur ein Traum war. Sie geht zur Schule und erhält die überraschende Nachricht, dass ein neuer Mitschüler zu der Klasse stoßen soll. Herein kommt ihr Engel Angelino. Ein offenes Ende, das hoffen lässt. Untermalt ist das Musical mit einem Mix aus Orgel-, Pop-, Rock- und Hip-Hop-Musik.
Die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller ließ keine Wünsche offen. Angelino, gespielt von Lukas Güring (13) aus Herne, der bereits seit seinem dritten Lebensjahr singt, rockte als von Gott Gesandter die Bühne. Lena Roßmannek (12) verkörperte das Mobbing-Opfer professionell und mit rührender Hingabe, obwohl sie erst seit einem Jahr singt: „Ich bin durch einen Bekannten dazu gekommen und wollte das Schaupielern mal ausprobieren”, so Lena.
Cordula Bremer ist zufrieden mit der Vorstellung: „Es war viel Arbeit, aber jetzt bin ich ganz glücklich und freu mich.” Unermüdlich hüpften die Choreographen vor der Bühne auf und ab und zeigten den Kindern ihre Einsätze. Die Arbeit hat sich gelohnt: Zu diesem Erfolgs-Wochenende kann man nur gratulieren.
13:14
Danke für die HIMMLISCHEAUSZEIT
wir kommen gerne wieder.
12:47
wer sich zu einem solchen undifferenzierten Kommentar hinreißen lässt, wie die anonyme Schreiberin, der muss schon viel angestaute Wut im Bauch haben, die allerdings nichts mit den Kinderdarstellern des Musicals zu tun hat.......
10:26
Die erschrockene Zuschauerin hat wohl beide Aufführungen vollkommen verschlafen und dabei im Vergleich zu Sabrina einen bösen Traum gehabt!!! Beide Aufführungen (und ich habe nicht geträumt ) waren der WAHNSINN! Der Chor, sowie die jungen Schauspieler- von Beruf Schüler, alle zwischen 10 und 14 Jahre haben alles gegeben. Und das hat das Publikum auch gesehen und mit standings ovations und Zugaben-Rufe gefeiert. Aber wenn man die Aufführungen verschläft und im Vergleich zu Sabrina diesen bösen Traum hat, das noch nicht einmal zugeben will und deshalb unter einem Pseudonym schreibt, tut mir diese Schreiberin nur leid. Also Gospelprojekt nicht unterkriegen lassen und weiter machen, Neider gibt es leider überall.
Übrigens: Das Foto und die Namensangaben stimmen nicht überein- Fehler der WAZ. Wäre schön, wenn das korrigiert wird.
10:00
Liebe Schauspielkinder laßt euch nicht entmutigen über solche Äußerrungen von Leuten die noch nicht mal einen Namen hben und die so erschrocken waren das sie direkt zwei mal da waren.Wir sind stolz auf euch und wissen was ihr in den letzten Wochen geleistet habt.aber es gibt leider immer Leute die was zu kacken haben damit müßen wir leider leben und drüber stehen die zwei erschrockenen werden ihre ganz persönlichen gründe haben die euch nicht betreffen
08:56
Ich habe gerade mit entsetzen den zeiten Kommentar gelesen ,kann mir nicht vorstellen das die Verfasser in der Vorstellung waren. Ein großes lob an die Samstagbesetzung die Kinder -ich betone Kinder- waren mit soviel Begeisterung bei der Sache .Die Sache war nicht ein Lied im Schulchor sondern ein Musical von über einer Stunde länge ohne Pause vor 800 Zuschauern .
Hut ab dafür.Ich hoffe nur das die Kinder sich nicht entmutigen lassen durch so unqualifizierte Äußerungen. Also von mir beide Daumen ganz weit hoh weiter so.
04:33
Leider waren auch diese beiden die totalen Fehlbesetzungen, die insgesamt in die schlechte Darstellung passten.
18:48
Es gab zwei Bestetzungen, da das Stück am Freitag und am Samstag gespielt wurde, das Foto zeigt die Freitagsbesetzung Sophie Hay als Sabrina und Thilo Berndt als Angelino