Emschergenossenschaft beginnt in Herne mit Rodungen

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Was wir bereits wissen
Im Rahmen des Emscherumbaus beginnt die Emschergenossenschaft in diesen Tagen mit Rodungsarbeiten. Sie dienen der Bauvorbereitung am Fischergraben.

Herne..  Im Rahmen des Emscher-Umbaus und der Umgestaltung des Landwehrbach-Systems wird auch der städtische Fischergraben umgebaut. In diesem Zuge beginnen in den kommenden Tagen bauvorbereitende Rodungsarbeiten statt. Das teilt die Emschergenossenschaft mit.

Der Hintergrund: Um den Fischergraben vom Schmutzwasser zu befreien, ist linksseitig des Gewässers der Bau eines parallel verlaufenden unterirdischen Abwasserkanals vorgesehen. Zur Reduzierung der abzuleitenden Wassermenge bei Regenereignissen ist der Bau von drei Regenüberläufen vorgesehen. Im weiteren Verlauf quert der Kanal die Langforthstraße und verläuft bis zum neu zu bauenden Abwasserpumpwerk. Von dort wird das Abwasser mittels Pumpen gehoben und über eine Druckrohrleitung zunächst in den ebenfalls als Sohlschalengewässer ausgebauten Landwehrbach gehoben. Nach dessen Entflechtung erfolgt der Anschluss an den dortigen Abwasserkanal.

Mit den Bauarbeiten soll im Sommer begonnen werden. Da die Rodungsarbeiten nur außerhalb der Vegetationsperiode (Oktober bis Februar) ausgeführt werden dürfen, beginnen sie in diesen Tagen. Sie finden im Bereich des Fischergrabens, des Pumpwerks Herne-Horsthausen und des Landwehrbachs, südlich des Rhein-Herne-Kanals, statt.