Die SPD und die Blatter-Nachfolge

Kommt der Nachfolger von Fifa-Chef Sepp Blatter aus Herne? Auf dem Herner SPD-Parteitag wurde eine solche Idee aus gegebenem Anlass entwickelt  ...
Kommt der Nachfolger von Fifa-Chef Sepp Blatter aus Herne? Auf dem Herner SPD-Parteitag wurde eine solche Idee aus gegebenem Anlass entwickelt ...
Was wir bereits wissen
Die ganze Welt diskutiert zurzeit über die Nachfolge von Fifa-Chef Sepp Blatter. Aus gegebenem Anlass hat sich auch die Herner SPD damit befasst.

Herne..  Wer wird als Fifa-Chef Nachfolger von Sepp Blatter? Viele Namen werden bisher öffentlich gehandelt. In Herne wurde am Dienstag nur wenige Minuten nach der Rücktrittsankündigung des Schweizers ein weiterer ins Spiel gebracht: Horst Schiereck.

Kurz nach der Würdigung des scheidenden Oberbürgermeisters auf dem SPD-Parteitag erklärte Moderator Martin von Berswordt-Wallrabe, dass er nicht wisse, was Schiereck nach dem 13. September vor habe. Wenn für diesen ein Umzug in die Schweiz denkbar wäre, könne man aus Herne ja mal eine Empfehlung abgeben.

Schöner schummeln mit . . .

. . . der Bezirksvertretung Wanne. Weil das Problem mit der Alkohol- und Drogen-Szene an der Kaufland-Filiale am Glückauf-Platz offenbar nicht in den Griff zu bekommen ist, haben SPD und CDU in der Bezirksvertretung einen Vorschlag in den Raum gestellt. Die Fläche des kleinen Spielplatzes vor Kaufland soll auf dem Papier ausgeweitet werden, sprich: die Stadt soll den gesamte Bereich vor dem Lebensmittelmarkt als Spielfläche ausweisen. Das würde den Kommunalen Ordnungsdienst in die Lage versetzen, das Trinken und Rauchen in dem kompletten Bereich zu untersagen. Ohne ein aufwendiges Bebauungsplanverfahren sei dies nicht möglich, entgegnete Eva-Maria Stieglitz-Broll vom Fachbereich Tiefbau und Verkehr. Sie unterstützte allerdings den Vorschlag der Politik, durch das Aufstellen von zusätzlichen Schildern auf den Platz so zu tun, als ob es sich eine Spielfläche handele. Werner Friedhoff, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Ordnung, wirkte angesichts dieses „kreativen“ Vorstoßes etwas irritiert, um es vorsichtig zu formulieren. „In öffentlicher Sitzung werde ich das ganz bestimmt nicht kommentieren“, so sein knappes Statement.

Film ab

Venedig, Berlin, Cannes . . . Röhlinghausen! Das Volkshaus wurde in dieser Woche zum Ort einer öffentlichen Filmpremiere. Die Genossen präsentierten am Dienstag bei ihrem Parteitag einen neuen Wahlkampf-Clip, in dem sich eine Handvoll prominenter bis semi-prominenter Herner für einen Oberbürgermeister Frank Dudda aussprachen. Und zwar: Ex-Vizekanzler Franz Müntefering, der ärztliche EvK-Direktor Prof. Dr. Ulrich Eickhoff, Polizeigewerkschafter Arnold Plickert und Ex-Schiri Thorsten Kinhöfer. Herner Frauen? Fehlanzeige. Dafür gab’s Kurzstatements für Dudda von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.