„Die Chemie zwischen uns stimmt“

Mit Stefanie Hertel (35) sprach WAZ-Mitarbeiterin Jimena Salloch.

Es ist nicht das erste Mal, dass sie in Herne sind?

Nein, aber ich kenne nur den Bahnhof und die Einkaufsstraße. Dieses Mal bin ich zwar schon zwei Tage vor der Eröffnung angereist, doch wir haben fast die ganze Zeit in der Tanzschule geprobt. Was wir heute auf der Bühne präsentieren, zieht man sich ja nicht mal so eben aus den Fingern.

Sie haben im Jahr 2012 das erste Mal mit Plyuta getanzt. Hat die Kombination Stefanie Hertel/Sergey Plyuta dabei sofort funktioniert?

Oh ja, absolut. Er ist einfach ein hervorragender Tanzlehrer, die Chemie zwischen uns stimmte sofort. Ich habe das Tanzen ja zuvor nicht gelernt, bin in erster Linie Sängerin und Moderatorin. Ich musste bei Null anfangen, und der Trainer muss das Händchen, das Feeling und das Gespür haben, einem das Tanzen zu vermitteln. Es sind ja sehr intime Tänze, die wir präsentieren. Ein Mal einen Tango und einen Jive. Da sollte man sich an der Seite seines Partners schon wohlfühlen.

Verbindet Sie mit Sergey mehr als nur der Tanz?

Es hat sich zwischen uns eine super Freundschaft entwickelt, und hin und wieder, wenn es die Zeit erlaubt, treffen wir uns mit unseren Partnern privat zum Essen. So, wie ich heute gerne zu seiner Eröffnung der Tanzschule gekommen bin, kommt auch er mal bei uns vorbei.

Als Freundschaftsbeweis?

Genau. So kam er zum Beispiel in meine Wahl-Heimat nach Bayern, wo ich ja seit 17 Jahren lebe, um mit mir ein Fest zu eröffnen. Wir können uns aufeinander verlassen.